Programm

David Popper  Tarantella

(1843-1913)

Peter Tschaikovsky  Andante Cantabile aus dem Quartett Nr. 1

(1840-1893)

Edvard Grieg  Drei Szenen aus „Peer Gynt“

(1843-1907) 
    Brautraub

    Solveigs Lied

    In der Halle des Bergkönigs

Johannes Brahms  6 Ungarische Tänze

(1833-1897)  Nr. 13  14  10  17  20  19

Russische Volkslieder 
Oh, Frost, Frost …
Entlang der Piterskaja Straße

*** Pause ***

BEATLES SONG BOOK

John Lennon - Paul McCarney - George Harrison

Yesterday

St. Pepper´s lonely hearts club band

Things we said today - If I fell - Honey Pie

Here comes the sun - Penny Lane - Michelle

Till there was you - I saw here standing there

Here, there and everywhere - Dizzy Miss Lizzy

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Kira Kraftzoff, Leiter und Gründer des Rastrelli Cello Quartett, Russian Quattro, und des Rastrelli Kammerorchester, wurde 1971 in Leningrad, UdSSR, dem heutigen St. Petersburg, geboren.

Im Alter von sechs Jahren begann er sein Studium an der „Spezialschule für hochbegabte Kinder“ am Staatlichen Konservatorium von St. Petersburg unter der Betreuung von Prof. Mark Reisenstock. Kraftzoff gab sein Debut im Alter von 14 Jahren mit dem Radio Symphonie Orchester St. Petersburg in der St. Petersburger Philharmonie mit Khatchaturians Cello – Konzert. 1987 nahm er am Russischen Föderation Cello Wettbewerb teil und errang dort ein Diplom. 1988 war er der jüngste Finalist des UdSSR Wettbewerbs  und erhielt die allerhöchste Auszeichnung.

Er setzte sein Studium bei Prof. Anatoly Nikitin am Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg fort und schloss es 1994 mit Auszeichnung ab. Danach assistierte er für vier Jahre als Dozent in Nikitins Celloklasse und war Schüler des legendären Daniel Schafran. Im Jahr 1993 konnte Kraftzoff als Repräsentant des St. Petersburger Konservatoriums an der ersten Meisterklasse von Mstislav Rostropovich in Russland nach dessen langem Exil teilnehmen. Durch ein Studenten-Austauschprogramm kam er nach Stuttgart und studierte dort bei Prof. Peter Buck, dem Cellisten des "Melos-Quartett".

Kira Kraftzoff gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. 1990 Murcia (Spanien), 1. Preis 1992 Pretoria (Süd -Afrika), 3. Preis beim "UNISA String Competition" 1994 Trapani (Italien), 2. Preis beim "Chamber Music Competition" (ein 1. Preis wurde nicht vergeben) 1995 in München, den 3. Preis beim "Konzertgesellschaft Wettbewerb" 1997 in Wien, den 1. Preis beim "Vienna International Competition".

Er ist als Solist in vielen großen Konzerthäusern aufgetreten. Im großen Saal des Moskauer Konservatorium, der St. Petersburg Philharmonie, der Philharmonie in Berlin, der Alten Oper Frankfurt, im Herkulessaal und in der Philharmonie am Gasteig in München, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebow Amsterdam, der Laeiszhalle Hamburg, dem Stefaniesaal in Graz, dem Mozarteum in Salzburg, dem Grand Park in Chicago, der Taegue Philharmonie in Süd- Korea und noch vielen anderen.

Außerdem war Kira Kraftzoff bei vielen Festivals in aller Welt eingeladen, darunter das “Davos Music Festival”, die ”Schwetzingen Festspiele”, das “Beethoven Festival in Bonn”, das “Grand Park Music Festival”, das ”Rheingau Musikfestival”, die “Ludwigsburger Schlossfestspiele", das “Freiburger Zeltwunder Festival”, das "Colorado Music Festival”, das “Savonlinna Festival in Finnland”, der “Musical Olympus in St. Petersburg”. Er arbeitete dort mit Künstlerkollegen wie Gidon Kremer, Krzysztof Penderecki, Gilles Apap, Giora Feidman und David Geringas zusammen.

Er spielte in unzähligen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, wie z. B. bei NBC, BR, SWR, HR, NDR, NHK. Russia 1 produzierte eine 40 minütige Dokumentation über sein Leben und seinen künstlerischen Werdegang. Bevor er das Rastrelli Cello Quartett gründete, war Kraftzoff von 1991 bis 1994 erster Cellist bei den "St. Petersburg Solisten" und von 1998 bis 2005, erster Cellist beim "Württembergischen Kammerorchester" in Heilbronn. Durch seine Gründung des „Rastrelli Cello Quartet“ im Jahr 2002 ist Kraftzoff weltweit bekannt geworden.

2010 begann er seine Laufbahn als Dirigent und gründete das “Rastrelli Chamber Orchestra”. Erst kürzlich (2012) rief er das “Russian Quattro” ins Leben, das erste Streichquartett überhaupt in der Besetzung mit zwei Violinen und zwei Celli. 2005 bis 2010 war er Professor für Streicher an der Staatliche Universität für Kunst und Kultur St. Petersburg.

Sergio Drabkin, 1953 in Polozk/Weißrussland geboren, studierte bis 1977 an der Musikfachschule Polozk und der Staatlichen Musikhochschule Minsk. Auf das Studium folgte eine siebzehnjährige erfolgreiche musikalische Karriere in Weißrussland, u. a. als Stimmführer der Staatlichen Philharmonie Weißrussland, als Solocellist des dortigen Barockensembles und Mitglied des Streichquartetts, mit dem Drabkine einige CD-Produktionen realisierte.

Nach der Übersiedlung mit seiner Familie (1995) nach Deutschland war Sergio Drabkin im Rahmen befristeter Engagements bei einer Reihe von Orchestern verpflichtet. Seit 2003 ist er festes Mitglied des Württembergischen Kammerorchesters.

Sergio Drabkin arrangierte sämtliche Werke verschiedenster Musikrichtungen für das Rastrelli Cello Quartett, Giora Feidman, King's Singers, James Galloway, Gilles Apap und Casal Quartett.

Mikhail (Mischa) Degtjareff erhielt seinen ersten Cellounterricht an der Spezialmusikschule in der Klasse von Elena Dernova. Anschließend studierte er von 1996 bis 2001 bei Prof. Anatoli Nikitin und seinem Assistenten Kira Kraftzoff.

Während seines Studiums war er Mitglied des Cello Ensembles Sankt-Petersburg unter der Leitung von Professor A. Nikitin und trat in verschiedenen Konzertsälen auf. 1996 wurde er Preisträger des Festivals „Junge Talente Russlands“, 1998 Preisträger des Wettbewerbs der Gartow Stiftung „Freunde der Musik St. Petersburg“. 1998 nahm er an der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals teil.2005 schloss er sein Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Peter Buck ab.

Er komponiert sowohl klassische Musik, als auch Popmusik, u.a. für das Rastrelli Cello Quartett.

Kirill Timofeev, geboren 1978 und aufgewachsen in St. Petersburg, erhielt seinen ersten Violoncellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Elena Dernova. Später studierte er am Rimsky-Korsakov Konservatorium. Seine Lehrer waren Anatoly Nikitin und Kira Kraftzoff. Kammerensemble studierte er bei Natalia Arzumanova. Von 2003–2005 studierte er in der Solistenklasse von Peter Buck an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und belegte Meisterkurse bei Natalia Gutman, Ivan Monighetti und David Geringas.

Mit seinem Duo-Partner Evgeni Sinaiski (Klavier) konzertiert Kirill Timofeev seit über zehn Jahren in Europa und Russland. Die beiden Musiker treten regelmäßig im Raum von Portugal bis Krasnojarsk auf und haben sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Als Solist und Mitglied verschiedener kammermusikalischen Formationen ist Kirill Timofeev bei zahlreichen Festivals vertreten, u.a. beim Schwetzinger Mozartfest, White Crow Music Festival, Rheingau Musik Festival, Rio International Cello Encounter und dem Schleswig Holstein Musik Festival. Seit 2009 ist Kirill Timofeev Stimmführer der Violoncelli bei der Philharmonie Merck in Darmstadt.