13. Januar 2018


KONZERT III        TRIO TROMBA CORDIALE
Lydia Blum, Violoncello
Markus Bebek, Trompete
Jens Amend, Orgel
Sonaten der Barockzeit von Antonio Vivaldi, Giuseppe Torelli u.a.

 


 

Giuseppe Torelli           Sonata a 5 Nr. 7 für Trompete, Cello und Orgel 

(1658-1709)                       Grave/Allegro

                                           Grave

                                          Allegro

                                          Grave/Allegro

 

Johann Rosenmüller    Sonata Nr. 3 für Trompete, Cello und Orgel

(1620-1684)

Johann Sebastian Bach   Sarabande, Bourrée I und II aus der Cellosuite 

(1685-1750)                     Nr. 3 BWV 1009 für Cello solo

 

Johann Pezel                   Sonata Nr. 75 für Trompete, Cello und Orgel

(1639-1694) 

 

Johann Sebastian Bach   Toccata F-Dur für Orgel BWV 540

                                         Kommst Du nun Jesu vom Himmel herunter   BWV 650

 

Georg Philipp Telemann   Sonata c-moll 

(1681-1767)                           bearb. für corno da caccia, Cello und Orgel

                                               I. Largo

                                              II. Vivace

                                             III. Andante

                                             IV. Allegro

  

 

Lydia Blum wurde in Jugenheim bei Darmstadt geboren und wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus auf, in dem viel Musik gemacht wurde. Dem Abitur folgte ein Cello-Studium an der Musikhochschule Saarbrücken bei Ulrich Voss und David Grigorian. Während dieser Zeit wurde ihr Interesse an der Alten Musik und dem Barock-Cello durch verschiedene Kurse geweckt, z.B. bei Jaap Schröder, Howard Arman, Giorgio Fava, Philippe Pierlot u.a. Dem erfolgreichen Abschluß des modernen Cello-Studiums folgte ein mehrjähriges Barockcellostudium in der Meisterklasse bei Jaap ter Linden an der Musikhochschule Würzburg, das sie mit dem Konzertexamen abschloss. Wichtige Impulse für ihr Barockcello-Spiel erhielt Lydia Blum zudem von Phoebe Carrai, Kristin von der Goltz, Roel Dieltiens und Werner Matzke u.a.

Lydia Blum spielt regelmäßig in verschiedenen Orchestern wie dem „ensemble 1800“, dem Barockorchester "La banda", dem "Main-Barock-Orchester", „L´arpa festante München“ und spielte mehrfach bei Michael Quasts „Barock am Main“ in Frankfurt. 2011 wirkte sie beim Opernprojekt „Medée“ der Oper Frankfurt mit. Im Jahr 2009 gründete sie mit zwei Kolleginnen das Ensemble “Divertimento Francoforte”, das in einer außergewöhnlichen Trio- Besetzung mit Viola, Cello und dem historischen Streichinstrument Baryton auftritt. Außerdem ist Lydia Blum eine gefragte Continuo-Cellistin.

Markus Bebekwurde in Nürnberg geboren und wuchs in Stein bei Nürnberg auf. Nach dem Abitur absolvierte er ein Orchestermusikstudium im Rahmen verschiedener Abschlussdiplome bei Prof. Günther Beetz an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Seit 2005 ist er stv. Solotrompeter im Frankfurter Opern- und Museums-orchester und spielte mehrfach im NDR Elbphilharmonieorchester Hamburg, im hr Sinfonieorchester Frankfurt, im Gürzenich Orchester Köln, Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, Dresdner Philharmonie, Kremerata Baltica (Gidon Kremer), Bayerische Staatsoper München, Ensemble Modern u.a.

Bis 2009 war er Lehrbeauftragter für Trompete an „Dr. Hochs Konservatorium“ (Musikakademie Frankfurt) sowie an der Musikhochschule Mannheim. Als Mitglied des Ensembles „hr brass“ Frankfurt war er bei verschiedenen renommierten Festivals und Konzert-Reihen zu Gast, u.a. beim Mozartfest Würzburg, beim Beethovenfest Bonn, bei den Weilburger Schlosskonzerten, beim Sauerlandherbst, Kissinger Sommer.

Jens Amend studierte zunächst A-Kirchenmusik an der Hochschule für  Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Zu seinen Lehrern zählten dort u. a. Prof. Hans Joachim Bartsch und Prof. Gerd Wachoswki. Meisterkurse belegte er bei Daniel Roth und Hans-Ola Ericson. Es schloss sich ein Aufbaustudium im Studiengang „Künstlerische Ausbildung“ im Fach Orgel bei Prof. Martin Sander in Heidelberg an, welches Amend mit der Note „mit Auszeichnung“ beendete. Sein Solisten-diplom beendete er auch mit der Note „mit Auszeichnung“. 

Schon während seines Studiums konzertierte er als Organist in verschiedenen Ländern Europas (Polen, Frankreich, Norwegen und Luxemburg) und an bedeutenden Orgeln Deutschlands. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte belegen die breite Tätigkeit Amends (Polnischer Rundfunk, Deutschlandfunk, Hessischer Rundfunk). Konzerte für Orgel und Orchester spielte er u.a. mit dem Prager Dvorakorchester, Giessener Stadttheaterorchester, Main-Barockorchester Frankfurt. Er gilt als besonders versierter Interpret der Orgelwerke Bachs und der deutschen Romantik, dies belegen auch der Gewinn einiger bedeutender internationaler Orgelwettbewerbe. 

Zurzeit konzertiert Jens Amend an vielen Orgeln in Europa und  Südamerika. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er am der kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte der ev. Kirche Kurhessen-Waldeck in Schlüchtern und gibt Meisterkurse u.a. an den Konservatorien in Nizhny Novgorod und St. Petersburg.