01. April 2017

19.00 Uhr


 

„Meine Seele hört im Sehen“

 

Heike Heilmann, Sopran

Maria Kießig, Flöte

Marie Deller, Violoncello

Andreas Küppers, Leitung und Cembalo

 

Werke von Händel, Corelli,
Pasquini, Bononcini und anderen

   

Georg Friedrich Händel   Kantate „Meine Seele hört im Sehen“

(1685-1759)  B-Dur für Sopran, Blockflöte und B. C.

 

Giuseppe Sammartini   Sonate F-Dur für Blockflöte und B.C.

(1695-1750)  Andante – Allegro – Adagio - Andante

 

Bernardo Pasquini   Kantate „La Rosa“

(1637-1710)  F-Dur für Sopran und B. C.  

 

Georg Friedrich Händel   Kantate „Flammende Rose“

  A-Dur für Sopran, Blockflöte und B. C.

 

Georg Friedrich Händel   Triosonate F-Dur  für zwei Blockflöen und B. C.

  Allegro – Grave - Allegro

 

Bernardo Pasquini   Kantate „Con tranquillo riposo

  A-Dur für Sopran und B. C.

 

Georg Friedrich Händel   Kantate „Süße Stille“

  F-Dur für Sopran, Blockflöte und B. C.

 

Johann Ernst Galliard   Sonate Nr. 3 F-Dur für Violoncello und B. C.

(1687-1747)  Un poco Andante Spiritoso

  e staccato Teneramente Giga

 

  *** Pause ***

 

Georg Philipp Telemann   Sonate C-Dur für Blockflöte und  B. C.

(1681-1767)  Adagio – Allegro – Larghetto - Vivace

 

Georg Friedrich Händel   Kantate „ Das ziternde Glänzen“

  Es-Dur für Sopran, Blockflöte  und B. C.

 

Arcangelo Corelli   Triosonate Nr. 3

(1653-1713)  G-Dur für zwei Blockflöten und B. C.   Adagio – AllemandaSarabanda - Corrente

 

Georg Friedrich Händel   Kantate „ Süßer Blumen Ambraflocken

    g-Moll für Sopran, Blockflöte und B. C.

   

 

Heike Heilmann

Heike Heilmann, Sopran, aus Wangen im Allgäu stammend, studierte Gesang bei  Prof. Markus  Goritzki (Freiburg) und bei Prof. Heidrun Kordes (Frankfurt/Main).  Heike Heilmann war als Gast an der Oper Frankfurt und im Opernstudio des Theater Basel, wofür sie in der Fachzeitschrift 'Opernwelt' als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert wurde. Zahlreiche Konzerte und CD-Einspielungen mit namhaften Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Ton Koopman, Ivor Bolton, Konrad Junghenel. Die CD  'Bach, Lotti, Zelenka', bei der sie als Solistin mitwirkt, erhielt den Gramophone Award 2010. Im Januar 2013 debütierte sie am Teatro Real Madrid als Blumenmädchen in Wagners 'Parsifal'.

Ensemble ANIMUS

Das Ensemble Animus wurde von Maria Kießig, Marie Deller und Andreas Küppers gegründet und spielt Barockmusik auf historischen Instrumenten.

Im Jahr 2005 gegründet, kann es heute  auf eine lange Reihe gefeierter Konzerte zurück blicken. Das Ensemble Animus war Stipendiat der Händel-Akademie Karlsruhe sowie der Internationalen Sommerakademie Frankfurt mit Unterricht bei Prof. Michael Schneider, Jesper Christensen, Robert Ehrlich, Hille Perl und Phoebe Carai.  Von 2007 bis 2011 war Animus Mitglied des von Yehudi Menuhin gegründeten Vereins „Live Music Now“. Mehrfach war das Ensemble außerdem als Continuogruppe für Barockopern am Stadttheater Gießen engagiert.

Maria Kießig, Flöte

Maria Kießig wurde in Marburg/Lahn geboren. Noch während ihrer Schulzeit begann sie Ende 2002 mit dem Blockflötenstudium in der Klasse von Professor Michael Schneider an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ in Frankfurt am Main. Von 2004 bis 2009 studierte Sie dort Blockflöte bei Prof. Michael Schneider, Martin Hublow und Maurice van Lieshout und Cembalo bei Sabine Bauer und Prof. Harald Hören. Von 2009 bis 2011 schloss sie ein Vertiefungsstudium für Mittelaltermusik an der Schola Cantorum in Basel an.

Maria Kießig nahm u. a. an Kursen mit Han Tol, Walter von Hauwe, Gerd Lüneburger, Jesper Christensen, Barthold Kuijken und Pedro Memelsdorff teil und war 2006 Stipendiatin der Internationalen Händel-Akademie Karlsruhe. Im Februar 2011 gewann sie einen Preis beim Wettbewerb der Schweizer Kiefer Hablitzel Stiftung.

Als Cembalistin und Blockflötistin war sie- zusammen mit dem Ensemble Animus- bereits am Stadttheater Gießen sowie beim Ensemble „cosi facciamo“  aus München für seine Produktion von Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ engagiert. Außerdem konzertierte sie mit dem Bach-Orchester Stuttgart unter Kay Johannsen, dem Neumeyer Consort, Saarbrücken, dem Main-Barock-Orchester und der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski und trat unter anderem beim Rheingau Musik Festival und im  Cuvilliés Theater in München auf.

Marie Deller, Cello / Flöte

Marie Deller wuchs in einer Musikerfamilie auf. Sie studierte Konzertexamen Blockflöte bei Prof. MichaelSchneider und Violoncello bei Prof. Susanne Müller-Hornbach an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Schon früh interessierte sie sich für historische Aufführungspraxis und ist mittlerweile eine gefragte Cellistin sowie Blockflötistin. Um ihr Interesse zu vertiefen schloss Marie Deller ein Masterstudium Barockcello bei Prof. Kristin von der Goltz in Frankfurt an. Sie konzertiert im In- und Ausland mit dem Freiburger Barockorchester und spielt weitere Aushilfstätigkeiten in verschiedenen Orchestern wie dem Museumsorchester Frankfurt, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem Bachorchester Mainz, dem Sinfonieorchester des HR, La Stagione Frankfurt, dem Staatstheater Darmstadt, Theater Dortmund und Stadttheater Gießen. Darüber hinaus ist sie als Mitglied der Kammerphilharmonie Frankfurt, dem Orchester der Jungen Kantorei Frankfurt und verschiedenen Kammerensembles in Konzerten zu hören. Als Dozentin für Violoncello und Kammermusik war sie vom Sommer 2012-15 am Emanuel- Feuermann-Konservatorium der Kronberg Academy tätig.

Sie ist Mitglied in verschiedenen Ensembles, die sich der Musik vom Mittelalter bis zum Barock widmen. Als Cembalistin und Blockflötistin war sie- zusammen mit dem Ensemble Animus- bereits am Stadttheater Gießen sowie beim Ensemble „cosi facciamo“  aus München für seine Produktion von Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ engagiert. Außerdem konzertierte sie mit dem Bach-Orchester Stuttgart unter Kay Johannsen, dem Neumeyer Consort, Saarbrücken, dem Main-Barock-Orchester und der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski und trat unter anderem beim Rheingau Musik Festival und im  Cuvilliés Theater in München auf.

Sie ist Mitglied in verschiedenen Ensembles, die sich der Musik vom Mittelalter bis zum Barock widmen.

Andreas Küppers, Cembalo

Andreas Küppers studierte Klavier und historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, u. a. bei Wiebke Weidanz. Weitere Lehrer waren Jörg-Andreas Bötticher (Basel) und Michael Behringer (Freiburg).

Andreas Küppers spielte mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem BRock-Orchester, der Staatskapelle Berlin, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Chamber Orchestra of Europe, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Frankfurter Museumsorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, und arbeitete u.a. mit Thomas Hengelbrock, Fabio Biondi, Michael Hofstetter, Ton Koopman, Yannick Nézet-Seguin, Christophe Coin, Louis Langrée, Michael Schneider, Stephen Isserlis und Kristin von der Goltz.

Regelmäßig wirkt Andreas Küppers als musikalischer Assistent von René Jacobs an großen internationalen Barockopern-Produktionen mit. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Spanien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Rumänien, Östereich, Litauen, Italien und in die Schweiz. Mehrfach war er an der Staatsoper Berlin, am Theater Dortmund, am Theater an der Wien, an der Oper Frankfurt und am Staatstheater Wiesbaden als Cembalist und musikalischer Assistent bei Opernproduktionen engagiert. 2014 zeichnete Andreas Küppers für die musikalische Fassung und Einrichtung von C. Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" an der Oper Frankfurt verantwortlich.

Seit 2006 erfüllt Andreas Küppers einen Lehrauftrag an der HfMDK Frankfurt. Er leitet seit 2013 die Ensembles beim jährlichen Vielklang-Festival Tübingen und studierte den Frankfurter Hochschulchor, die Kammerphilharmonie Frankfurt und andere Klangkörper für musikalische Projekte ein. Mit dem von ihm gegründeten Vokalensemble Teatro del mondo trat er erfolgreich beim Rheingau-Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Young-Euro-Classic-Festival sowie bei Rhein-Vokal auf. Andreas Küppers ist seit 2014 künstlerischer Leiter der Kirchenkonzerte Karben.