25. Februar 2017

19.00 Uhr


 

TELEMANN-KONZERT
      

Veronika Skuplik, Barockvioline
Torsten Johann, Cembalo

Werke aus drei verschiedenen Sammlungen
von Georg Philipp Telemann

   


 

aus  „12 Solos à Violon... avec Basse chiffrée...Hamburg 1734“
               Sonata Nr. 1 F-Dur TWV 41/F3
                    Andante 
                    Vivace
                    Grave
                    Allegro

                Sonata Nr.2 e-moll TWV 41/e4
                    Cantabile
                    Allegro 
                    Tempo giusto
                    Presto

 
aus „Six Sonates à Violon seul, accompagné par le Clavessin, Francfort 1715“
                Sonata Nr.5 a-moll TWV 41/a1
                    Allemanda/Largo
                    Corrente
                    Sarabande
                    Giga

 

*** Pause ***

 

aus  „12 Solos a Violon avec Basse chiffrée...Hamburg 1734“ 
                Sonata Nr. 7 d-moll TWV 41/d3
                    Andante
                    Vivace
                    Grave
                    Allegro

                Sonata Nr. 8 G-Dur TWV 41/G8
                    Andante
                    Vivace
                    Andante/Allegro/Andante
                    Vivace

aus „Six Sonates à Violon seul, accompagné par le Clavessin, Francfort 1715“
                Sonata Nr.1 g-moll TWV 41/g1
                    Adagio
                    Allegro 
                    Andante
                    Vivace

                Sonata Nr.2 D-Dur TWV 41/D1
                    Allemanda/Largo 
                    Corrante/Vivace 
                    Sarabanda
                    Giga

   

 

Veronika Skuplik

Studienorte waren die Folkwang Hochschule Essen, Wilhelms Universität Münster und die Akademie für Alte Musik (jetzt Hochschule für Künste) Bremen, an der sie 1991 ihr Diplom mit dem Hauptfach Barockvioline (Prof. Thomas Albert) absolvierte.

Tourneen, Lehrtätigkeit und Aufnahmen führen Veronika Skuplik durch ganz Europa, Israel und in die USA. Sie spielt vornehmlich in solistisch besetzten Ensembles wie l‘Arpeggiata , Concerto Palatino und Weserrenaissance, sowie in ihren Ensembles Movimento, chelycus und la dolcezza. Sie trat bereits mehrfach als Künstlerische Leiterin von der Holland Baroque Society und Apollo‘s Fire (Cleveland) und vom Bremer Barockorchester in Erscheinung.

2011 war Veronika Skuplik „artist in Residence“ beim Festival Oude Musik in Utrecht, 

2012 im Festivalul de Musica Veche Timisoara.

Sie ist Dozentin für Barockvioline an der Hochschule für Künste in Bremen und leitete Meisterkurse und Orchesterprojekte an den Musikhochschulen von Utrecht (Niederlande), Malmö (Schweden) und Hamburg, bei der Trigonale (Österreich), in Madison, Oberlin und Rochester sowie an der Carnegie Hall (USA).

Veronika Skupliks Diskografie umfasst ca. 70 CDs. 2014 erschien ihre erste Solo-CD VIOLINO mit anonymen österreichischen Violinsonaten um 1680 beim Label fra bernardo.

 

Torsten Johann

Torsten Johann wurde in Wilhelmshaven geboren und initiierte dort bereits als Schüler mit Freunden die Konzertreihe „Alte Musik Sengwarden/Friesland“. Er studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und schloss dort auch sein Studium der Cembalo-Solistenklasse bei Lajos Rovatkay mit dem Konzertexamen ab. 

Als Cembalist, Continuo-Spieler und gelegentlich als musikalischer Leiter ist er Mitbegründer des Freiburger Barockorchesters und tritt darüber hinaus als Orgel- und Cembalosolist, Begleiter sowie als Dirigent auf. Seine vielseitige Beschäftigung mit historischer Musik zeigt sich u.a. in ständigem Quellenstudium, besonders für die Programmkonzeption und -auswahl mit Repertoire des 17. Jahrhunderts. 

Einladungen zu Workshops und Vorträgen führten ihn u.a. regelmäßig an die Frankfurter Musikhochschule. 

2003 gründete er das Sommerfestival „Klassik am Meer“ in seiner Heimatstadt Wilhelmshaven, dort erarbeitet er als Dirigent szenische und konzertante Werke von Reinhard Keiser bis Ludwig van Beethoven. 

Im Frühjahr 2014 übernahm er die musikalische Disposition und Einstudierung von Monteverdis „Orfeo“ in der Inszenierung von Sasha Waltz und dirigierte zahlreicheAufführungen u.a. in Luxemburg, Bergen, Lille und an der Berliner Staatsoper.