20. Februar 2016
19.00 Uhr


 

ITALIENISCHE BAROCKMUSIK
Rosenmüller-Ensemble
 

Arno Paduch, Leitung und Zink
Volker Mühlberg Violine
Kristina Filthaut, Dulzian /Blockflöte
Ghislaine Wauters, Viola da Gamba
Christian Conradi, Orgel
 

   
   

   


 

 

Girolamo Frescobaldi Canzon Terza à 4
(1583-1643) Aus: Canzoni da sonare a una, due, tre et   quattro..., Venezia, 1640
    
 

Toccata quarta per l´Organo da sonarsi   alla levatione 

  Aus: Il secondo libro de Toccate, Canzone ..., Venezia, 1637
    
Johann Rosenmüller   Sonata à 2
(um 1617-1684) Aus: Sonata a 2, 3, 4 è 5, Nürnberg, 1682
    
Gioseffo Guami Canzona „L’Accorta
(ca. 1540 - 1611) Aus: Canzone alla francese, Venezia, 1610
    
M. Dubuisson Suite in a-moll
(17 Jhd.)

Allemande/ Courante/ Sarabande und Gigue

 Aus: Ms der Universitätsbibliothek zu Warschau

    
Giovanni Bassano Diminution über das Madrigal
(ca. 1558-1617) „Anchor, che col partire von A. Willaert
  Aus: Motetti madrigali et canzone, Venezia, 1591
    
Michelangelo Rossi Toccata settima
(1602-1656) Aus: Toccate e correnti, Roma, 1640
    
Johann Heinrich Schmelzer Sonata à 3 „Pastorale“
(um 1623 -1680) Aus: Ms der Universitätsbibliothek zu Uppsala
    
 

*** Pause ***

    
Giovanni Battista Fontana Sonata Decimasesta à 3 Canti
(ca. 1571 - 1630) Aus: Sonate a 1. 2. 3., Venezia, 1641
    
Johann Heinrich Schmelzer Sonata VIII.  per Violino e Viola da Gamba
(um 1623 -1680)

Aus: Duodena selctarum sonatorum, Nürnberg, 1659

    
Gasparo Pietragrua Canzona à 2 detta „La Bianchina
(um 1600-1651) Aus: Concerti et canzoni francese, Milano, 1629
    
Biaggio Marini Sonata quarta „per sonar con due corde
(1587- 1665)

Aus: Sonate, Sinfoniae.... opera ottava, Venezia, 1626

    
Girolamo Frescobaldi  
(1583-1643) Bergamasca
  Aus: Fiori musicali, Venezia 1635
    
  Canzon Seconda à 4
  Aus: Canzoni da sonare a una, due, tre et   quattro..., Venezia, 1640
   
   
 


 

Das Johann Rosenmüller Ensemble wurde 1995 von Arno Paduch in Leipzig gegründet. Seitdem hat das Ensemble zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland, etwa beim Rheingau Musikfestival, der Ansbacher Bachwoche, den Händelfestspielen in Halle/Saale, dem Dalheimer Sommer, dem Lausitzer Musiksommer, dem MDR Musiksommer, dem Rheinisch-Westfälischen Musikfest, dem Hohenloher Kultursommer, den Leipziger Bachtagen, den Mitteldeutschen Heinrich-Schütz-Tagen in Bad Köstritz und Weißenfels, den Arolser Barockfestspielen, den Aschaffenburger-Bachtagen, sowie  in Tschechien, Polen, Österreich und in der Schweiz gegeben. Die CD-Aufnahmen des Johann Rosenmüller Ensembles haben in zahlreichen deutschen und inter-nationalen Fachzeitschriften hervorragende Kritiken erhalten. Im Mittelpunkt der Ensemblearbeit steht die Wiederaufführung unbekannter Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei größter Wert auf authentische Interpretation  durch gründliches Quellenstudium und das Spielen auf Kopien  von Original-instrumenten gelegt wird. Namensgeber ist Johann Rosenmüller, bedeutendster deutscher Komponist der Generation zwischen Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach, von seinen Zeitgenossen gerühmt als „alpha et omega musicorum“.

 

Arno Paduch studierte Musikwissenschaft in Frankfurt am Main sowie Zink und Historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis. Er arbeitet regelmäßig mit den wichtigsten Ensembles für Alte Musik in Deutschland zusammen, konzertiert in Deutschland und dem europäischen Ausland, wirkt bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit und hat mittlerweile an über 80 CD-Produktionen teilgenommen. 1992 wurde er zum Dozenten für Zink und Ensemblemusik an die Abteilung für Alte Musik der Musikhochschule in Leipzig berufen. Dort gründete er 1995 das Johann-Rosenmüller-Ensemble, das mittlerweile den Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit bildet. Neben seiner musikalischen Tätigkeit hat er mehrere Aufsätze zur Musik des 16. und 17. Jahrhunderts veröffentlicht und war als einer der beiden Intendanten maßgeblich an der Realisierung des 43. Internationalen Heinrich-Schütz-Festes 2011 beteiligt. Im Frühjahr 2015 wurde ihm die Intendanz des Festivals Dalheimer Sommer im ehemaligen Kloster Dalheim in Lichtenau/Westfalen übertragen. Im Oktober 2015 wurde er in den Beirat der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft gewählt.