18. Januar 2014
19.00 Uhr


 

CANORUS-QUINTETT

  
Maximilian Randlinger, Flöte
Leonie Dessauer, Oboe
Christoph Schneider, Klarinette
Hakan Isiklilar, Fagott
Friedrich Müller, Horn
 
Homepage: canorusquintett

  

 

Joseph Haydn Divertimento B-Dur
1732 - 1809  Allegro con spirito

Andante quasi Allegretto "Chorale St. Antoni"

Menuetto

 

Rondo - Allegretto

 
György Ligeti 6 Bagatellen für Bläserquintett
1923 - 2006  Allegro con spirito
Rubato. Lamentoso
Allegro grazioso
Presto ruvido
Adagio. Mesto
  Molto vivace. Capriccioso
 
Ferenc Farkas Antiche Danze Ungaresi
1905 - 2000  Intrada
Lento
Danza delle scapole
Chorea
Saltarello
   
*** Pause ***
 
 
Carl Nielsen  Bläserquintett op.43
1865 - 1931  Allegro ben moderato
Menuet
Praeludium. Tema med variationer
 

 

 

Maximilian Randlinger, Flöte

Maximilian Randlinger, geboren 1988 in Traunstein erhielt Flötenunterricht bei Ralph Glas, Prof. Michael Martin Kofler und Prof. Gunhild Ott. Zwischen 2005 bis 2008 gewann er mehrere erste Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in Solo- und Kammermusikwertung. Außerdem erhielt er 2005 den Sparkassen-Förderpreis des Freistaats Bayern, sowie ein Jahr später den Förderpreis des Lions- Club im District Bayern und den „ARTS“- Kulturförderpreis der Stadt Traunstein.

Orchestererfahrung sammelte Maximilan Randlinger als Mitglied des bayrischen Landesjugendorchesters, des Bundesjugendorchesters – seit Beginn seines Studiums auch als Aushilfe beim Philharmonischen Orchesters Bad Reichenhall, beim Rundfunkorchester München und im Gewandhausorchester zu Leipzig. Solokonzerte spielte er bislang mit regionalen Jugendorchestern, im Rahmen der Emsbürener Musiktage und dem Puigpunyent- Festivalorchester, Mallorca.

Seit 2008 studiert Maximilan Randlinger bei Prof. Andrea Lieberknecht, zuerst an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, seit 2011 an der Hochschule für Musik und Theater, München. 
Er erhielt den Bruno-Frey-Stiftungspreis des Landes Baden-Würtemberg, und Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung.

2009 wurde er Stipendiat der Stadt Hannover und gewann den 2.Preis beim 13. internationalen „Friedrich Kuhlau“- Flötenwettbewerb im Duo mit der Flötistin Julia Bremm. Seit 2011 ist er zudem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im 4. Internationalen Flötenwettbewerb Markt Oberstdorf 2012 wurde Maximilian mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

 

Leonie Dessauer, Oboe
Leonie Dessauer, geboren 1990 in Wiesbaden, erhielt 2001 ersten Oboenunterricht bei Anna-Maria Hampel an der Musik- und Kunstschule Wiesbaden.
Zwischen 2005 und 2009 wurde sie mehrfache 1. Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in Solo- und Kammermusikwertung und erhielt den Drosihn-Preis des Lions-Club Wiesbaden. Zudem bekam sie 2006 ein Stipendium der Carl-Hempel-Stiftung.
2005 wurde sie Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz. Im nächsten Jahr folgte ihre Aufnahme ins Bundesjugendorchester, mit dem sie Konzertreisen u.a. nach Südosteuropa und Südafrika unternahm.
Kammermusikkurse besuchte sie bei der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz sowie Meisterkurse bei Christian Wetzel, Mathias Bäcker und Klaus Becker.
2010 wurde sie Stipendiatin von "Yehudi Menuhin - live music now", seit 2011 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Im Sommer 2011 spielte sie ein Solokonzert mit den "tschechischen Kammersolisten" im Rahmen des Rheingau Musikfestivals.
Von 2009 bis 2012 studierte Leonie Dessauer bei Prof. Klaus Becker an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 2012 studiert sie an der HMT Köln bei Prof. Christian Wetzel.
2012 war sie Praktikantin des Gürzenich-Orchesters Köln, 2013/2014 spielt sie dort im Rahmen eines Zeitvertrages.

 

Christoph Schneider, Klarinette

Christoph Schneider, geboren 1989 in Frankfurt am Main, erhielt im Alter von acht Jahren ersten Klarinettenunterricht - zunächst bei Markus Klee in Mainz, später bei Markus Jammers an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule.

Zwischen 2000 und 2007 wurde er mehrfacher Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in Solo-, Duo- und Ensemblewertungen, erhielt den Drosihn-Förderpreis des Lions-Club Wiesbaden und bekam Förderung durch die Carl-Hempel-Stiftung.

2005 wurde er Jungstudent bei Johannes Gmeinder an der HfM Mainz, wo er zwei Jahre später den Hochschulwettbewerb gewann. Im gleichen Jahr wurde er in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. 2008 wurde er Stipendiat der Stiftung "Villa musica Rheinland-Pfalz", später erhielt er zudem ein Stipendium der "Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz". 2012 wurde er als Finalist des 18. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, zudem wurde er beim Internationalen Klassikpreis "Richard-Bellon-Wettbewerb" 2. Preisträger.

2008 bis 2013 studierte er bei Prof. Martin Spangenberg an der HfM Weimar, seit 2013 absolviert er sein Master-Studium an der HfMT Köln bei Prof. Ralph Manno.

Christoph Schneider war Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, des Bundesjugendorchesters, sowie der Jungen Deutschen Philharmonie. Orchestererfahrung sammelte er zudem im Orchester der Deutschen Oper Berlin, im Staatstheater Wiesbaden und im Staatstheater Darmstadt.

Im Jahr 2011 war Christoph Schneider als Soloklarinettist (Zeitvertrag) am Frankfurter Opern- und Museumsorchester tätig. Meisterkurse besuchte Christoph Schneider bei Ralph Manno, Johannes Peitz, Johannes Gmeinder, Karl Leister und Nina Jansen-Deinzer. Auf Kammermusikkursen arbeitete er u.a. mit Andrea Lieberknecht, Dag Jensen, Ulf Rodenhäuser, Radovan Vlatkovic und Ingo Goritzki zusammen.

 

Hakan Isiklilar, Fagott

Hakan Isiklilar, 1987 in Zweibrücken geboren, erhält seit seinem 10. Lebensjahr Fagottunterricht, zunächst von Jürgen Gode (ehemaliger Solofagottist des RSO Saarbrücken) und bereits im Alter von 16 Jahren von Prof. Alfred Rinderspacher als Jungstudent in der Fagottklasse der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.
Orchestererfahrung konnte Hakan Isiklilar nicht nur im Landes-Jugendsinfonie-Orchester und anderen regionalen Orchestern des Saarlandes sammeln, sondern auch vor allem von 2005- 2007 im Bundesjugendorchester, mit dem er an Auslandstourneen u.a. nach Russland, Italien, Venezuela, China und Japan teilnahm. Außerdem spielte er 2011 als ständige Aushilfe im Göttinger Symphonieorchester.
Als Solist trat er bereits mit zahlreichen Orchestern auf, wie z. B. mit dem „Deutsch-Französischen Streichorchester Saarbrücken“, dem „Homburger Kammersinfonieorchester“ und dem „Kreissinfonie-Orchester Saarlouis“.
Hakan Isiklilar konnte nicht nur beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mehrere Preise erlangen, sondern wurde auch 2003 in das Musiknetzwerk „Amadé“ für junge hochbegabte Künstler in Mannheim aufgenommen und gab regelmäßig als Solist Konzerte. 2006 wurde er Preisträger beim internationalen Yamaha-Wettbewerb und 2009 Stipendiat der Region Hannover. Im selben Jahr gewann er den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für junge Solisten in Luxemburg.
Zwei Jahre später musizierte er als Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz mit Christian Lampert und Yeon-Hee Kwak.
Darüber hinaus nahm er an verschiedenen Meisterkursen teil und arbeitete mit renommierten Musikern wie den Professoren Eckart Hübner, Henrik Rabien, David Petersen und Alfred Rinderspacher.
2008 gründete er zusammen mit dem Dirigierstudenten Peter Leipold das Sinfonieorchester „Junges Schostakowitsch Ensemble“, mit welchem er als Solofagottist schon einige Erfolge feierte, z.B. im NDR Hannover.
Seit dem WS 2007/08 studiert Hakan Isiklilar bei Prof. Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Ab dem WS 2011/2012 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Dag Jensen. 

 

Friedrich Müller, Horn

Friedrich Müller wurde 1989 in Dresden geboren. Im  Alter von 7 Jahren begann er seine musikalische Ausbildung auf dem Horn durch Andreas Roth am Heinrich Schütz-Konservatorium Dresden sowie privat bei Prof. Peter Damm. In dieser Zeit errang er mehrfach Preise bei „Jugend musiziert“ auf Bundesebene in Kammermusik- und Solowertung.

2005 trat Friedrich Müller im Rahmen eines Schülerkonzertes als Solist mit den Dresdner Philharmonikern auf.

Im Sommer 2008 nahm er an einem Meisterkurs mit Marie-Luise Neunecker teil und studiert seit 2008 in der Klasse von Prof. Jörg Brückner in Weimar.

Seit 2004 war er Mitglied des Landesjugendorchesters Sachsen. Konzertreisen mit verschiedenen Orchestern  und Kammermusikgruppen führten ihn nach Großbritannien, Polen, Russland, Südkorea und Südafrika. 
Weitere Orchestererfahrung sammelte er zudem bei Aushilfen im Thüringischen Landestheater Saalfeld/Rudolstadt und bei den Hofer Sinfonikern.

Seit 2010 spielt er in der Jungen Deutschen Philharmonie und hat seit November 2011 in der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz einen Zeitvertrag als dritter Hornist. Mit diesen Orchestern spielte er unter namhaften Dirigenten wie Lothar Zagrosek, Peter Rundel oder Marek Janowsky.

Im Frühjahr 2010 wurde er als Stipendiat in die Rheinland-pfälzische Kammermusikstiftung  „Villa musica“ aufgenommen, wo er mit renommierten Musikern wie Ulf Rodenhäuser und Daniel Gaede musiziert.