09. März 2013
19.00 Uhr


 

Telemann und „le style français“
Quartet LAMARTINE
 
Delphine Roche, Traversflöte
Cécile Dorchêne, Barockvioline
Rahel Bader, Barockcello
Jia Lim, Cembalo
 
  
Anonymus Concerto a-moll
Allegro
  Siciliano Adagio
Allegro
 
Georg Philipp Telemann aus Nouveaux Quatuors en 6 suites:Nr. 6 e-moll, TWV 43:e4
(1681-1767) Prelude
Gay
  Vite
Gracieusement
Distrait
Modere
Louis-Gabriel Guillemain Six Sonates en Quartours:Sonata Nr. 1 G-Dur
(1685-1750) Allegro Moderato
Aria
  Allegro
 
Georg Philipp Telemann aus Nouveaux quatuors en 6 suites:Quartett Nr. 2 a-moll, TWV 43:a2
Allegrement
Flatteusement
Legerement
  Un peu vivement
Vite
Coulant
 
  *** Pause ***
 
Carl Philipp Emanuel Bach Trio Sonata h-moll, Wq 143
(1721-1783) Allegro
Adagio
Presto
 
Jacques-Martin Hotteterre Sonates en trio h-moll, Op. 3
(1674-1763) Prelude Gravement
Fugue Gay
Grave Gracieusement
Vivement, et croches égales
 
Georg Philipp Telemann aus Nouveaux Quatuors en 6 suites: Nr. 1 D-Dur, TWV 43:D3
Prelude: Vivement
Tendrement
Vite
Gayment
Moderement
Vite
 
 

Quartet Lamartine

Das Quartet Lamartine besteht aus Musikerinnen, die sich in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main kennengelernt haben.  Sie sind auf historische Instrumente spezialisiert und legen Wert auf authentische Interpretation von Musik aus der Renaissance bis hin zur Romantik. Die Musikerinnen führen eine rege Konzerttätigkeit nicht nur im Bereich der Alten Musik, wie dem Londoner Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Freiburger Barockorchester, der Lauttencompagney Berlin, sondern auch in der zeitgenössischen Musik wie bei Ensemble Modern und beim Luzern Festival Orchestra. Sie waren ebenso zu hören beim Chopin Festival in Warschau, bei der Night of the Proms in London, beim Haydn-Festival in Eisenstadt, bei den Händel-Festspielen in Göttingen oder beim Festival Musica in Straßburg.

 

Delphine Roche

Die Flötistin Delphine Roche ist in der Alten wie auch in der Neuen Musik gleichermaßen zuhause. Immer wieder sucht sie in ihrer Arbeit aber auch nach einer Verbindung zu den benachbarten Künsten wie Tanz, Musiktheater oder andere musikalische Darstellungsformen.
Delphine Roche, geboren in Paris, schloss nach einem Flötenstudium in ihrer Heimatstadt an der Freiburger Musikhochschule ihre Künstlerische Ausbildung bei Prof. Felix Renggli mit Auszeichnung ab. Bei Karl Kaiser an der Musikhochschule Frankfurt belegt sie seit 2009 ein Aufbaustudium an der Traversflöte. Als Quer- , aber auch als Traversflötistin war sie unter der Leitung von Pierre Boulez, J. Kalitzke, M. Pintscher, L. Vis, P. Maccreesh, Petra Müllejans, Gottfried von der Goltz zu hören.
Als Kammer- und Orchestermusikerin, aber auch als Solistin nahm sie  unter anderem bei dem Festival
Klangspuren, dem cresc…- Festival und an der Luzerner Festspielakademie teil. Delphine spielte mit Ensembles wie dem Ensemble Moderne, dem Philharmonischen Orchester Freiburg und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.
Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen für den BR, SWR, HR und France Musique sowie bei den Labels
Naxos, Spektral und cpo sind unter ihrer Mitwirkung zustande gekommen.

 

Cécile Dorchêne

Cécile Dorchêne begann im Alter von 9 Jahren Geige zu spielen. Mit 16 Jahren als Jungstudentin am Konservatorium in Paris aufgenommen, setzte sie ihr Studium 2005 bei Viktor Tretjakov an der Musikhochschule Köln fort. Eine besondere Leidenschaft für die Barockvioline wurde bei Ihr durch Meisterkurse bei Petra Müllejans, Leiterin des Freiburger Barockorchesters geweckt. Ein Begleitstudium bei Richard Gwilt an der Hochschule Köln half Ihr, diese Kenntnisse weiter auszubauen. Seit April 2010 widmet sich Cécile Dorchêne in einem Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ganz der Weiterbildung an der Barockvioline.
Nach wie vor gilt ihr Interesse der modernen und der Alten Musik. Auch außerhalb des Studiums, spiegelt sich dies in einer vielseitigen Tätigkeit als Kammer-und Orchestermusikerin wider. Neben dem
Orchestre National d'Ile de France musizierte sie im Collegium Cartusianum, in der Kölner Akademie und dem Orchestra of the Age of Enlightement, in welches sie im Januar 2010 als festes Mitglied aufgenommen wurde. Cécile spielte unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Yvan Fischer, Marcus Creed und Simon Rattle. Als Kammermusikerin war Cécile Dorchêne unter anderem auf dem Festival Le Coeur en musique zu hören und wirkte zuletzt an den Barocknächten in Frankfurt mit. Im vergangenen Jahr war sie auch als Solistin des Mozart A-Dur Konzertes mit dem Concerto armonico unter der Leitung von Richard Gwilt zu erleben.

 

Rahel Bader
Lea Rahel Bader erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Stefanie Schmoeckel. Mit der Förderung durch ein studienvorbereitendes Programm wechselte sie zu Matias de Oliveira Pinto. 2004 wurde sie Bundespreisträgerin bei “Jugend musiziert“ und begann ihr Studium an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ in Berlin zunächst bei Hans-Jakob Eschenburg, seit 2006 bei Prof. Stephan Forck. Nach ihrem sehr guten Diplomabschluss 2009 befindet sie sich derzeit im künstlerischen Aufbaustudium.

Weitere Anregungen erfuhr sie in Meisterkursen von Claudio Bohorques, Peter Bruns u.a. Im Rahmen des Oberstdorfer Musiksommers gewann sie
2006 den Kammermusikpreis. Seit 2008 ist sie Stipendiatin von Yehudi Menuhin “Live Music Now“. Ihr Interesse für historische Aufführungspraxis führte sie zu Meisterkursen von Siegfried Pank, Phoebe Carrai, Markus Möllenbeck und Kristin von der Goltz. Sie gibt regelmäßig Konzerte in verschiedenen barocken Besetzungen.
Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Werken, solistisch und in Zusammenarbeit mit Ensembles für Neue Musik. 2008 erhielt sie den 1.Preis für die Interpretation zeitgenössischer Musik beim “ Hanns-Eisler “- Wettbewerb. Konzertreisen führten sie sowohl ins europäische Ausland als auch nach Nord- und Südamerika.

 

Jia Lim

Jia Lim wurde in Singapur geboren, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier und Trompete erhielt. Mit Stipendien des National Arts Council (Singapur) und der Universität Michigan studierte sie dort Musiktheorie und Trompete und schloss ihre Bachelors mit Auszeichnung ab. Gleichzeitig nahm sie Cembalounterricht bei Edward Parmentier und begann sich intensiv mit Alter Musik zu beschäftigen. Es folgte ein Cembalostudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Mitzi Meyerson, welches sie Anfang 2009 mit dem künstlerischen Diplom abschloss, und dem derzeit ein Aufbaustudiengang zum Konzertexamen folgt. Meisterkursen bei Pierre Hantai, Andreas Staier, Ketil Haugsand hat sie teilgenommen.
Seit 2008 ist Jia Lim Stipendiatin von "Yehudi Menuhin Live Music Now".