09. Februar 2013
19.00 Uhr


 

VIOLONCELLO - historisch
Luise Buchberger, Barockcello

Andreas Küppers, Cembalo, Lautencembalo

Marie Deller, Barockcello-Continuo

 
Die erste Programmhälfte erklingt in italienischer Stimmung
 
Girolamo Frescobaldi Canzona ottava detta l’ambiziosa,
(1583-1643) a basso solo
 
Domenico Gabrielli Sonate G-Dur für Violoncello
(1651-1690) und Basso continuo
Grave – Allegro – Largo – Presto
 
Johann Sebastian Bach Suite Nr. 5 c-Moll BWV 1011
(1685-1750) Prélude – Allemande - Courante
Sarabande - Gavotte I+II - Gigue
 
 *** Pause ***
 
Joseph Bodin de Boismortier Sonate für Violoncello und
(1689-1755) Basso continuo G-Dur
Allegro ma non troppo
Corrente – Adagio - Minoetto I+II
 
Johann Philipp Kirnberger Sonate für Violoncello und
(1721-1783) Basso continuo C-Dur
Allegro ma non molto
Adagio - Cantabile con Variazioni
 
Salvatore Lanzetti Sonate op. 1 Nr. 10 in fis-Moll
(1710-1780) Allegro – Adagio – Allegretto – Presto
 

 

Luise Buchberger, Barockcello

 

Luise Buchberger wurde 1984 in Frankfurt am Main geboren. Sie absolvierte ihre Studien auf dem modernen Cello bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg und bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Bereits während ihres Studiums begann sie, sich umfassend mit Historischer Interpretationspraxis auseinanderzusetzen. Heute ist  sie als Kammermusikerin, Solistin und Continuocellistin auf dem modernen wie auf dem historischen Instrument gleichermaßen gefragt.

 

Seit 2009 ist sie Mitglied im Chamber Orchestra of Europe, mit dem sie in den bedeutenden Konzertsälen der Welt auftritt. Daneben gastierte sie als Solocellistin bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Salzburg, der Kammerakademie Neuss oder beim Sinfonieorchester Vorarlberg.

 

Luise Buchberger engagiert sich intensiv im experimentellen Ensembleprojekt Spira mirabilis, das im Jahr 2007 in Italien gegründet wurde.

 

In der Saison 2010/2011 trat sie mit dem Oboisten Ramón Ortega Quero und dem Cembalisten Peter Kofler im Rahmen der internationalen Konzertheihe „Rising Stars“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) u.a. im Palais des Beaux Arts Brüssel, in der Philharmonie Luxemburg,  im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie Köln, im Konzerthaus Wien und in der Laeiszhalle Hamburg auf. Die Debut-CD des Trios erschien Ende 2010 bei Solo Musica München und wurde mit dem Echo Klassik 2011 ausgezeichnet.

 

Andreas Küppers, Cembalo, Lautencembalo

 

Andreas Küppers wurde in Saarbrücken geboren. Von 1998 bis 2004 studierte er Klavier an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ in Frankfurt am Main, zunächst in der Klasse von Professorin Catherine Vickers, dann bei Honorarprofessorin Sybille Cada. Zu seinen Lehrern gehörten auch Lev Natochenny (Frankfurt) und Pavel Gililov (Köln). Von 2003 bis 2009 schloss sich ein Cembalostudium bei Professor Harald Hoeren und Bachpreisträgerin Wiebke Weidanz an. Weitere Lehrer waren Jörg-Andreas Bötticher (Basel) und Michael Behringer (Freiburg).

 

Seit 2006 erfüllt Andreas Küppers einen Lehrauftrag für Korrepetition und Barockstilistik in der Oboenklasse von Professor Fabian Menzel. Seit 2009 arbeitet er außerdem als Korrepetitor in den Klassen von Professorin Kristin von der Goltz, Professor Henrik Rabien und Professor Benoit Laurent.

 

Andreas Küppers spielte an der Staatsoper Berlin, mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Chamber Orchestra of Europe, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Frankfurter Museumsorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester und dem Main-Barockorchester. Ebenso arbeitete er mit renommierten Barockspezialisten wie Michael Schneider, Rene Jacobs ( als musikalischer Assistent), Gabriel Garrido, Werner Erhardt, Sergio Azzolini, Andreas Scholl, Dorothee Oberlinger, Rainer Kussmaul, Michael Hofstetter, Yvon Reperant, Louis Langree, Furio Zanasi und anderen bedeutenden Künstlern wie Yannick Nézet-Séguin, Vesselina Kasarova und Anna Prohaska. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Spanien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Rumänien, Österreich, Litauen und in die Schweiz. Mehrfach war er an der Staatsoper Berlin, am Stadttheater Gießen und am Staatstheater Wiesbaden als Cembalist bei Opernproduktionen engagiert. Desweiteren verfertigt er auch Arrangements für Barockopern u.a. für das Theater Dortmund.

 

Marie Deller, Barockcello continuo

 

Marie Deller wuchs in einer Musikerfamilie auf. Sie studierte Violoncello bei Prof. Susanne Müller-Hornbach und Blockflöte bei Prof. Michael Schneider und Martin Hublow  an der  „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt“.

Schon früh interessierte sie sich für historische Aufführungspraxis und ist mittlerweile eine gefragte Continuocellistin. Regelmäßig wirkt sie bei "La Stagione Frankfurt" und dem Freiburger Barockorchester mit und tritt mit dem Pleyel Quartett Köln, ihrem Barocktrio Animus, dem Ensemble La Volute und der Kammerphilharmonie Frankfurt auf.

 

Marie Deller gewann einen Sonderpreis beim 5. Internationalen Telemann-Wettbewerb für historische Blasinstrumente und ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung "Live Music Now".

 

Im Sommer 2012 begann sie ein Masterstudium Barockcello bei Kristin von der Goltz.