17. November 2012
19.00 Uhr


 

"Cielo e terra"

TEATRO DEL MONDO

Verena Gropper, Sopran

Julia Diefenbach, Mezzosopran

Jörn Peuser, Altus

Patrick Siegrist, Tenor

Christos Pelekanos, Bass

Leitung: Andreas Küppers

 

 

Claudio Monteverdi (1567-1643)

O stellae coruscantes

Luca Marenzio (1554-1599)

Scendi dal paradiso

Severin Cornet (1530-1582)

Parmi di star

Orlando Gibbons (1583-1625)

Drop, drop slow tears

Johann Hermann Schein (1586-1630)

O mühselige Zeit

Adriano Banchieri (1568-1634)

Confitemini deo

Ruggiero Giovanelli (ca. 1560-1625)

Cantate domino

Johann Steuerlein (1546-1613)

Mit Lieb bin ich umfangen

Giovanni Gastoldi (1556-1622)

An hellen Tagen

Jacopo Peri (1561-1632)

Se de boschi

 
Pausa
 

Giovanni Maria Nanino (1545-1607)

Artifex mirus

Johann Hermann Schein

Mirtillo hat ein Schäfelein

Johann Steffens (1560-1616)

Der Kuckuck

John Bartlet (? -1606/10)

Of all the birds

Ruggiero Giovanelli (1565-1625)

Suauissime Iesu

Hans Leo Hassler (ca.1564-1612)

Feinslieb, du hast mich g’fangen

John Dowland (1563-1626)

Come again

Now, o now I needs must part

Ergo non vis abire

Heinrich Isaac (1450-1517)

Innsbruck, ich muss dich lassen

Leonhard Lechner (1553-1606)

Gott b’hüte dich

Claudio Monteverdi

Donna nel mio ritorno

 

 

Andreas Küppers wurde in Saarbrücken geboren. Von 1998 bis 2004 studierte er Klavier an der „Hochschule für Musik und Darstellende Kunst“ in Frankfurt am Main, zunächst in der Klasse von Professorin Catherine Vickers, dann bei Honorarprofessorin Sybille Cada. Zu seinen Lehrern gehörten auch Lev Natochenny (Frankfurt) und Pavel Gililov (Köln). Von 2003 bis 2009 schloss sich ein Cembalostudium bei Professor Harald Hoeren und Bachpreisträgerin Wiebke Weidanz an. Weitere Lehrer waren Jörg-Andreas Bötticher (Basel) und Michael Behringer (Freiburg). Im Sommer 2009 schloss er dieses Studium sehr erfolgreich ab. Im Nebenfach Orgel wurde er zeitweise von Professor Martin Lücker unterrichtet. Seit 2006 erfüllt Andreas Küppers einen Lehrauftrag für Korrepitition und Barock-stilistik in der Oboenklasse von Professor Fabian Menzel. Seit 2009 arbeitet er außerdem als Korrepetitor in der Klasse von Kristin von der Goltz.

 

Andreas Küppers ist Mitglied des Trio Kaleidoskop Wien und der Deutschen Bachsolisten, spielte mit der Klassischen Philharmonie Bonn, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Chamber Orchestra of Europe, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Frankfurter Museumsorchester und dem Main-Barockorchester. Ebenso arbeitete er mit renommierten Barockspezia-listen wie Michael Schneider, Gabriel Garrido, Werner Erhardt, Sergio Azzolini, Andreas Scholl, Dorothee Oberlinger, Rainer Kussmaul, Stephan Schreckenberger, Michael Hofstetter, Yvon Reperant, Louis Langree, Furio Zanasi, Thomas Hengelbrock und anderen. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Spanien, Frankreich, Tschechien, Rumänien, Litauen und in die Schweiz. Mehrfach war er an der Oper Dortmund, am Staatstheater Wiesba-den und am Stadttheater Gießen als Cembalist  bei Opernproduktionen engagiert, häufig auch als Arrangeur von Barockopern.

 

Verena Gropper, Sopran, wurde in Waiblingen geboren und wuchs in Oberschwaben auf. Sie studierte in Mannheim Schulmusik und Germanistik, in Graz Historischen Gesang und Barockgeige und zuletzt Historische Inter-pretationspraxis an der Musikhochschule in Frankfurt am Main bei Henriette Meyer-Ravenstein (Gesang) und Michael Schneider (Kammermusik). Zurzeit arbeitet sie auch mit Sibylla Rubens. Unter anderen singt Verena Gropper mit Ton Koopman, Cantus Cölln (Konrad Junghänel), der Rheinischen Kantorei (Hermann Max), dem Orlando di Lasso Ensemble, Musica fiata, La Stagione Frankfurt, Le Concert Lorrain, Les Muffatti, dem Johann Rosenmüller Ensemble und der Mannheimer Hofkapelle und tritt bei Festivals wie den Tagen Alter Musik Herne, dem Bachfest, den Thüringer Bachwochen, dem Rheingau Musikfestival, den Händel-Festspielen Halle und dem MDR Musiksommer auf.

 

Julia Diefenbach, Mezzosopran Schulmusikstudium in Mainz bei Clau-dia Eder und Andreas Karasiak, Studium Diplomgesang in Frankfurt bei Melinda Paulsen und Thomas Heyer, Meisterkurse u. a. bei Ulf Bästlein. 2001/2002 Gastvertrag am Staatstheater Mainz, „Kleine Zauberflöte“ von Mozart. 2005/2006 Gastvertrag an der Oper Frankfurt (Mozart-Requiem), 2006 Mitwirkung an John Blows „Venus and Adonis“ und Purcells „Dido and Aeneas“ mit Aufführungen im Teatro Poliziano in Montepulciano, rege Konzerttätigkeit als Solistin im Rhein-Main Gebiet, Zusammenar-beit mit Dirigenten wie Gabriel Garrido, Michael Schneider, Michael Hofstetter, Stephan Schreckenberger, Holger Speck, Gerhard Jenemann.

 

Jörn Peuser, Altus. Sein musikalischer Weg führte nach seiner Ausbil-dung zum C-Kirchenmusiker zu Stephan Schreckenberger, bei dem er seit 1996 privaten Gesangsunterricht erhält. Im internationalen Gesangs-wettbewerb “Luxembourg Competition for young soloists 2002” wurde er 2. Preisträger. Weiterhin erhielt er von der „Villa Musica“ (Mainz) 2002 ein Stipendium zur Teilnahme an einem Liedinterpretationskurs bei Andreas Scholl. Er arbeitet häufig unter Dirigenten wie Frieder Bernius (Kammerchor Stuttgart), Holger Speck (Vocalensemble Rastatt), Verena Förster (cantOrgano), Laurent Gendre (Ensemble Orlando Fribourg), Michael Schneider (La Stagione), Norbert Köhler und Gerhard Weinzierl (Musica Canterey Bamberg). Bühnenerfahrung sammelte er u.a. bei den Heidelberger Schlossfestspielen in der erfolgreichen Inszenierung “Der Name der Rose” von Wolfgang Maria Bauer und bei den Weilburger Schlosskonzerten in der Produktion ’La Susanna’ von Alessandro Stra-della. Bei den Tagen Alter Musik 2010 in Bamberg wirkte er bei der halbszenischen Aufführung der Oper „Orfeo ed Euridice“ (J.J. Fux) in der Rolle des Orfeo mit.

 

Patrick Siegrist, Tenor. Studium des Opern- und Konzertgesangs in der Klasse von Prof. Karl Markus an der Musikhochschule Frankfurt, als Oratorien- und Konzertsolist ist er im west- und süddeutschen Raum tätig. Seine künstlerischen Schwerpunkte setzt er in der Alten Musik und in zeitgenössischen Kompositionen.

Er ist in vielen Ensembles tätig, u. a. im Deutschen Kammerchor, Vocalconsort Berlin, Hermann Max (Rheinische Kantorei), Arsys Bourgogne, Basler Madrigalisten, Musica Lingua und dem Vocalensemble Rastatt. Er arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Heinz Holliger, Gabriel Garrido, Pierre Cao und Michael Schneider. Rundfunk- und CD-Aufnahmen u. a. für den WDR, Deutschlandfunk und den SWR ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.

 

Christos Pelekanos, Bass. Seit 2006 Studium in Operngesang und Gesangspädagogik bei Hedwig Faßbender an der Musikhochschule in Frankfurt am Main, Meisterkurse für Oratoriengesang und “Alte Musik” bei Ingeborg Danz und Operngesang bei René Massis.

Christos Pelekanos ist regelmäßiger Gast in professionellen Chören und Mitglied im Deutschen Kammerchor und der Rheinischen Kantorei. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Martin Lutz, Michael Graf Münster sowie führenden Barockspezialisten wie Michael Schneider, Gabriel Garrido und Hermann Max.

Als ständigen Gast kann man Christos Pelekanos beim "Festival Alte Musik" in Knechtsteden erleben. 2007 konnte man ihn beim Rheingau-Musifestival hören. 2009 war er u.a. bei "Styriarte" in Graz und den Salzburger Festspielen zu hören. 2010 debütierte er mit einer Uraufführung bei den Karlsruher Händelfestspielen, im März 2010 sang er bei den Telemanntagen in Magdeburg. Im kommenden Sommer wird er beim Rheingau-Musikfestival und beim "Festival junger Talente" im Rahmen der Bayreuther Festspiele zu hören sein.