Samstag, 25. Februar 2012

19.00 Uhr


                       

ARIS-QUARTETT

 
Katharina Wildermuth, Violine

Noémi Zipperling, Violine

Caspar Vinzens, Viola

Lukas Sieber, Violoncello

 

Streichquartette von W. A. Mozart, Maurice Ravel und Giuseppe Verdi

 

 

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Wolfgang Amadeus Mozart   Streichquartett in C-Dur  KV 465

(1756-1791)          Adagio - Allegro

                              Andante cantabile

                              Menuetto

                              Allegro molto

 

 

Walter Braunfels    Streichquartett  Nr.1 a-moll op. 60

(1882-1954)          Allegro moderato

                              Langsam

                              Scherzo

                              Allegro

 

 

                                   * * *  Pause  * * *

 

 

Giuseppe Verdi    Streichquartett e-moll

(1813-1901)          Allegro

                              Andantino

                              Prestissimo

                              Scherzo. Fuga. Allegro assai mosso

 

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Das Aris Quartett wurde 2009 auf Anregung von Prof. Hubert Buchberger, Professor für Kammermusik an der Frankfurter Musikhochschule, gegründet. Die Mitglieder, Anna Katharina Wildermuth u. Noemi Zipperling (beide Violine/Klasse Prof. Stoodt), Caspar Vinzens (Viola/Klasse Prof. Glassl) und Lukas Sieber (Violoncello/Klasse Prof. Sanderling), sind allesamt Jungstudierende/Studierende der Frankfurter Musikhochschule und erhalten dort Unterricht bei Prof. Buchberger. Das junge Quartett spielt seit seiner Entstehung regelmäßig v.a. in Frankfurt und Umgebung. Neben eigenen Konzertprojekten war das Quartett dabei auch häufig bei offiziellen Anlässen des Landes Hessen zu hören. Höhepunkt der bisherigen Konzerttätigkeit war ihr Auftritt im Rahmen des Rheingau Musik Festival 2011.

2009 und 2010 nahm das Quartett am Bad Homburger Meisterkurs für Kammermusik teil und wurde dort mit dem Förderpreis für Kammermusik ausgezeichnet. Zudem erhielt das Quartett Im November 2010 den Kammermusikpreis der polytechnischen Gesellschaft Frankfurt. 

Das Quartett wurde von der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt gefördert und wird aktuell durch die Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V. und die Peter Fuld-Stiftung unterstützt.

 

„…eine makellose Interpretation…, ausgewogen in der Balance, mit hoher Klangkultur …

Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.08.11

 

 

Anna Katharina Wildermuth (Violine)

1991 in Frankfurt geboren, erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit 6 Jahren. 2001 wurde sie Schülerin von Dorothee Birke und Mitglied in dem von ihr geleiteten „Streichorchester Taunus“.

Sie war von 2004-2007 mehrfach Preisträgerin des Bundeswettbewerbs ‚Jugend Musiziert’.  Von 2006-2007 war sie Mitglied des Landesjugendsinfonieorchesters Hessen.

Seit 2008 studiert sie an der Frankfurter Musikhochschule bei Prof. Susanne Stoodt, zunächst als Jungstudentin, ab 2011 dann als reguläre Studentin. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Igor Ozim und Christian Tetzlaff und gewann 2009 zudem den 2. Preis der Manfred-Grommek Stiftung, sowie 2011 einen Förderpreis der Da Ponte-Stiftung.

Förderung erfährt sie durch die Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V und durch ein Stipendium der Peter-Pirazzi-Stiftung.

 

Noemi Zipperling (Violine)

Noémi Zipperling, 1991 in Frankfurt geboren, erhielt bereits mit fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht. Seitdem konnte sie Unterrichtserfahrungen bei namhaften Künstlern wie Christian Tetzlaff, Gesine Kalbhenn-Rzepka und Susanne Stoodt sammeln. Wertvolle musikalische Impulse erhielt sie zudem im Sommer 2011 auf einem Meisterkurs bei Helmut Zehetmair. Sie gehörte viele Jahre als Konzertmeisterin dem Orchester des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums an, mit welchen sie als Solistin u.a. auf Konzertreisen in Russland und Frankreich auftrat. Weitere Orchestererfahrung, ebenfalls als Konzertmeisterin und Solistin, sammelte sie von 2004 bis 2010 im Landesjugendsinfonieorchester Hessen. Seit 2010 ist sie zudem Mitglied des Skyline-Symphony-Kammerorchesters Frankfurt unter der Leitung von Prof. Michael Sanderling.

Erfahrungen als Solistin konnte Noémi Zipperling  im Sommer 2010 sammeln, als sie mit dem Jugendsinfonieorchester Hochtaunus sowie der Sinfonietta Frankfurt konzertierte.

Sie besuchte zahlreiche Kammermusikkurse und trat u. a. 2006 mit nahmhaften Künstlern auf dem Kammermusikfestival ‚Spannungen’ in Heimbach auf.

Sie trat 2008 zunächst als Jungstudentin der Violinklasse von Frau Prof. Susanne Stoodt an der Frankfurter Musikhochschule bei, seit Oktober 2009 ist sie dort Studentin.

Seit Sommer 2011 wird sie durch ein Stipendium der Peter-Pirazzi-Stiftung gefördert.

 

Caspar Vinzens (Viola)

Jahrgang 1993, spielt nach anfänglichem Geigenunterricht seit 2003 Bratsche.

Unterrichtet wird er zunächst von Zvi Carmeli in Kassel, wo er 2005 Jungstudent an der dortigen Musikakademie wird. Seit 2007 erhält er zudem Unterricht bei Carola Richter.

2008 wechselt er schließlich als Jungstudent an die Frankfurter Musikhochschule in die Violaklasse von Prof. Roland Glassl.

Wichtige musikalische Impulse  konnte er bei mehrere Meisterkursen u.a bei Zvi Carmeli, Prof. Hubert Buchberger und Prof. Roland Glassl  gewinnen.

Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, u.a. mehrfacher Bundespreisträger von Jugend Musiziert.

 

Lukas Sieber (Violoncello)

Jahrgang 1989, begann mit 6 Jahren Cello zu spielen, daneben erhielt er Klavier- u. Gesangsunterricht. Zunächst unterrichteten ihn Ulrike Schaeffer in Mainz u. Peter Wolf (Solocellist HR-Sinfonieorchester). Seit 2005 studiert er an der Musikhochschule Frankfurt bei Prof. Michael Sanderling.

Meisterkurse u.a. bei Gary Hofmann, Laszlo Fenyö ,Wen-Sinn Yang, Martin Ostertag und Wolfgang E.Schmidt ergänzen seine Ausbildung. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u.a. des internationalen Cellowettbewerbs Liezen und des Musikpreis Schloss Waldthausen. Neben Orchestererfahrung als Mitglied des Landes-Jugend-Orchesters Rheinland-Pfalz, der Deutschen Streicherphilharmonie und der Jungen Deutschen Philharmonie erwirbt er kammermusikalische Erfahrung u.a. beim Deutschen Kammermusikkurs des Deutschen Musikrates und beim Young Euro Classic Festival in Berlin. Erfahrungen als Solist konnte er mit der Philharmonie Südwestfalen und der Jenaer Philharmonie sammeln, zudem konzertierte er mit dem Philharmonischen Orchester Gießen, sowie mehrfach mit dem Mainzer Kammerorchester. Er war Stipendiat der Peter Pirazzi Stiftung und ist seit 2010 sowohl Stipendiat der Villa Musica als auch der ZIRP-Stiftung Rheinland Pfalz. 2011 spielte Lukas Sieber mit einer Stipendiatenstelle im Philharmonischen Staatsorchester Mainz, ab der Spielzeit 2011/2012 im Frankfurter Opern- und Museumsorchester.