Samstag, 19. Februar 2011

19.00 Uhr


                       

MUTARE ENSEMBLE

  

Dirk Peppel, Flöte

Almut Frenzel, Violine

Katrin Mehlhart, Viola

Susanne Müller-Hornbach, Violoncello

_______________________________________________________

Wolfgang Amadeus Mozart

Quartett C-Dur für Flöte und Streichtrio KV Anhang 171

(1756 - 1791)

Allegro

Thema und Variationen (Andantino)

Bohuslav Martinú

Madrigal für Violine und Viola (1949)

(1890 – 1959)

Poco allegro

Heitor Villa-Lobos

Assubio a Játo (The Jet Whistle)

(1887 - 1959)

Allegro non troppo

Adagio

Vivo

*** Pause ***

Aaron Copland

Threnody I and II (1973)

(1900 - 1990)

Lento, espressivo

Slowly

Gerhard Müller-Hornbach

„Das Nahe suchen“ (2006)

(1951)

Ferdinand Ries

Quartett C-Dur op 145, No. 1

(1784 - 1838)

Allegro con brio

Larghetto cantabile

Scherzo, Allegro vivace

Allegro all’espagnola

_______________________________________________________
   

 

             
Das Mutare Ensemble wurde 1982 mit der Idee gegründet, einen in Ausdruck, Stilistik und Besetzung vielseitigen Klangkörper zu schaffen, der sich mit dem Repertoire vom Solostück bis zur Kammersinfonie in intensiver musikalischer und programmatischer Arbeit auseinandersetzen kann. Einer der Schwerpunkte des Ensembles sind die Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. In den fast 30 Jahren seines Bestehens gingen von dem Ensemble vielfältige innovative Impulse aus. Zahlreiche Komponisten schrieben Werke für das Ensemble und arbeiteten kontinuierlich mit ihm zusammen. Neben seinem Engagement für die zeitgenössische Musik hat das Ensemble besonders durch seine Interpretationen der Musik aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Maßstäbe gesetzt, die auch auf CD dokumentiert sind. Das Experimentieren mit Konzertformen, mit Programmkonzepten, mit Vermittlungskonzepten und mit alternativen Veranstaltungsorten gehört zum Profil des Ensembles wie auch die zeitweise intensive Auseinandersetzung mit experimentellen Formen des Musiktheaters.
Das MUTARE ENSEMBLE hat sich national und international einen Namen als ein außerordentlich variabler und vielseitiger Klangkörper gemacht.  
    
    
Dirk Peppel, Flöte, studierte an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Matthias Rütters und besuchte Meisterkurse u.a. bei Jean-Pierre Rampal, Maxence Larrieux und André Jaunet. Seit 1989 ist er Solo-Flötist der Badischen Staatkapelle Karlsruhe. Neben seiner Orchestertätigkeit konzertiert Dirk Peppel als Kammermusiker und Solist im In- und Ausland, zahlreiche Rundfunk- und  CD-Aufnahmen dokumentieren sein breit gefächertes Repertoire. Als Mitglied des mutare ensembles engagiert er sich insbesondere auch für zeitgenössische Musik. Er leitet regelmäßig Meisterkurse und unterrichtet als Gastdozent an der UNICACH (Mexiko). Nach langjähriger Tätigkeit an der Universität Mainz, folgte er 2004 als Professor für Flöte und Kammermusik an die Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal.

Almut Frenzel-Riehl - Violine, erhielt ihre musikalische Ausbildung an den Musikhochschulen Köln (Prof.Peters), Berlin (Prof. A. Weithaas) und Luzern (Prof. Hamann), die sie 2006 mit dem Solistendiplom abschloss. Weitere Studien auf der Barockvioline folgten bei Brian Dean in Luzern. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe u.a. mehrfache Bundessiegerin bei "Jugend musiziert". Nach Engagements in den Orchestern von Köln, Lübeck und Berlin ist sie seit 2003 als 1. Geigerin im Opern- und Museumsorchester Frankfurt tätig.
 
Katrin Mehlhart, Viola, studierte in Basel Violine bei Sandor Zöldy sowie Bratsche bei Brenton Langbein und nahm an mehreren Meisterkursen teil, unter anderen bei Ulrich Koch/Freiburg und Peter Kamnitzer/LaSalle-Quartett. Sie war zehn Jahre an der Musikakademie Basel als Geigenpädagogin tätig. Seit 1980 ist sie festes Mitglied des Sinfonieorchesters „basel sinfonietta“ sowie seit 1999 der Kammerphilharmonie Bad Nauheim.
Seit 1997 spielt sie im MUTARE ENSEMBLE.
 
Susanne Müller-Hornbach, Violoncello, erhielt ihre Ausbildung an den Musikhochschulen Lübeck und Frankfurt. Heute ist sie Professorin für Violoncello an der Musikhochschule Köln (Standort Wuppertal). Sie leitet zusätzlich eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland. Ihre Teilnahme an diversen Festivals (u.a. Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Korea, Japan, Mexico, Thailand) zeigt ihren besonderen Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts.
Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire setzt sie sich seit Jahren intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander und konzertiert in unterschiedlichen Besetzungen mit dem Barockcello. Meisterkurse und Workshops zu verschiedenen Themen im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin (z.B. Ernst Toch „Violoncellokonzert“ op. 35, bei CPO, Györgi Ligeti „Violoncellokonzert“ hr … u.v.m.). Susanne Müller-Hornbach ist mit dem Komponisten Gerhard Müller-Hornbach verheiratet.