Samstag, 31. Januar 2009

19.00 Uhr


                       

 

TRIO MONTE

Ana Feitosa, Voline

Claude Frochaux, Violoncello

Anca Lupu, Klavier

 

 

 

Programm

Ludwig van Beethoven
Trio D-Dur Opus 70 Nr.1
(1770-1827)
("Geister Trio")
Allegro vivace e con brio
Largo assai ed espressivo
Presto

 
 
Joseph Haydn
Trio G-Dur Hob.XV:25
(1732-1809)
(op.73 Nr.2, "Zigeuner-Trio")
Andante
Poco Adagio
Presto
 
 
*** Pause ***
 
 
Bedrich Smetana
Trio g-moll op.15
(1829-1884)
Moderato assai
Allegro ma non agitato
Finale: Presto

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Trio Monte
Schon kurz nach der Gründung eines Klaviertrios als Studenten an der Frankfurter Hochschule für Musik wurden Ana Rachel Feitosa (Violine) und Claude Frochaux (Violoncello) im Oktober 2005 mit einem Förderpreis für hervorragende kammer-musikalische Leistungen im Rahmen des Bad Homburger Meisterkurses für Kammer-musik ausgezeichnet. Es folgte der 1. Preis des Kammermusikwettbewerbes der Polytechnischen Gesellschaft, und seit 2006 werden die Musiker durch die Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“ gefördert. 2007 folgte das Trio der Einladung zu einem Meisterkurs mit dem Jerusalem Quartett, dem Vermeer Quartett und mit dem Pianisten des Beaux Arts Trio, Menahem Pressler, und sie traten beim Beethovenfest in Bonn auf.
Als Ende 2007 mit Anca Lupu die neue Pianistin dazukam, gaben sie sich den Namen „Trio Monte", waren 2008 Semifinalisten beim internationalen Kammermusikwett-bewerb Zinetti in Italien, gewannen im Juni 2008 den 1. Preis beim „Josep Mirabent i Magrans" Kammermusikwettbewerb in Barcelona und im September 2008 den 2. Preis beim Internationalen Commerzbank-Kammermusikpreis.
 
Ana Rachel Feitosa
wurde 1980 in Rio de Janeiro (Brasilien) geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht.
Schon in ihrer Jugendzeit nahm sie an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teil und konnte mit zahlreichen ersten und zweiten Plätzen glänzen. Ihre herausragenden Leistungen konnte sie bei verschiedenen Soloengagements mit Orchester unter Beweis stellen.
Ana Rachel Feitosa engagiert sich auch für die Kammermusik und tritt in Deutschland, Italien, Spanien,  Schweiz und Südamerika bei Kammermusikkonzerten auf. Sie nahm an verschiedenen Kammermusik-Meisterkursen teil, u.a. bei Pierre Amoyal, Pavel Gililov, Menahem Pressler, R. Hoffmann, Antony Spiri, dem Vermeer Quartett und dem Jerusalem Quartett.
2005 gewann sie mit einem Klaviertrio den 1. Preis des Kammermusikwettbewerbes der Polytechnischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Sparkasse. Einen weiteren Preis erhielt sie im gleichen Wettbewerb 2006 mit einem Streich-quartett.
Sie studierte in Brasilien bei Michel Bessler und dann bei Pierre Amoyal in der Schweiz. Anschließend war sie im „Orquestra Sinfonica Brasileira“ als Assistentin des Konzertmeisters tätig. Als Konzertmeisterin hat sie außerdem mit der „Kammeroper Frankfurt“ und mit der „Frankfurt Sinfonietta“ gespielt.
Seit Oktober 2004 studiert sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt bei Prof. Walter Forchert und seit April 2007 studiert sie im Studiengang Konzertexamen
 
Claude Frochaux
1979 in Italien geboren, begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen, zuerst am Suzuki Talent Center bei Antonio Mosca, dann am Conservatorium in Turin, wo er 2003 sein Diplom absolvierte.
2004-2007 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in der Klasse von Michael Sanderling und absolvierte sein Diplom mit der Höchstnote. Zurzeit setzt er seine Ausbildung in der Solistenklasse fort.
Er nahm an verschiedenen Kammermusik Meisterkursen teil, u.a. bei E. Dindo, P. Müller, M. Dancila, M. Hornstein, J. Goritzki, T. Campagnaro, E. Bronzi und M. Polidori. Als Mitglied mehrerer Kammermusikensembles erhielt er Unterricht beim Altenberg-Trio Wien, dem Vermeer Quartett, dem Quartetto di Torino, A. Merkle, R. Hoffmann, H. Buchberger, M. Pressler, A. Spiri, M. Decimo, H. Schligtig und D. Schwarzberg.
2005 und 2006 gewann er den 1. Preis des Kammermusikwettbewerbs der Polytechnischen Gesellschaft und 2007 den 1. Preis des DAAD Frankfurt.
Er wirkte in zahlreichen Orchestern mit, u.a. dem Orchestra Filarmonica di Torino, I Pomeriggi Musicali di Milano, Orchestra Sinfonica del Piemonte. Seit Februar 2007 spielt er als Aushilfe bei den Bamberger Symphonikern.
 
Anca Lupu
wurde 1978 im Rumänien geboren. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Klavier-unterricht. 1996 schloss sie mit Auszeichnung das Musikgymnasium in ihrer Heimat-stadt ab und begann ihr Studium an der Universität für Musik in Bukarest. Im Sommer 1998 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, wo sie bei Prof. Herbert Seidel und Prof. Bernhard Wetz ihr Diplom ablegte. 2007 beendete sie erfolgreich den postgraduierten Studiengang „Konzertexamen“ bei Prof. Catherine Vickers.
Anca Lupu erhielt Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, wie den 1. Preis des Internationalen Musikwettbewerbs „Città di Stresa“, Italien, den 1. Preis im „Concours Musical de France“, Frankreich, den 3. Preis des Internationalen Wettbe-werbs „Jeunesses  Musicales“, Rumänien, den 1. Preis der Polytechnischen Gesell-schaft Frankfurt, sowie den 2. Preis im DAAD-Wettbewerb Frankfurt.
Sie ist Stipendiatin der Rotary Clubs Bad Orb, Gelnhausen, Büdingen, Hanau, Hanau-Maintal, der Alten Oper Frankfurt am Main, des Zonta Clubs Bad Nauheim und der Anna-Ruths-Stiftung. Außerdem wird sie seit 2001 im Rahmen von „Yehudi Menuhin Live Music Now“ gefördert.
Zahlreiche internationale Meisterkurse u.a. bei Prof. P. Badura-Skoda, Prof. H. Seidel, Prof. R. Hoffmann, Prof. I. Edelstein, Prof. L. Natochenny, Prof. C. Vickers und Prof. A. Jasinski ergänzen ihre Ausbildung.
Ihre solistische und kammermusikalische Aktivität beinhaltet Konzerte in Rumänien, Frankreich, Italien, Deutschland sowie in Südamerika.