Samstag, 26. Januar 2008
19.00 Uhr


                       

KONZERT III

JUNGE SOLISTEN

Nina Zeller, Violine

 

Arthur Hornig, Violoncello

 

 

Programm

 

Johann Sebastian Bach

Sonate Nr 3 C-Dur für Violine solo BWV 1005

(1683 – 1750)

Adagio

Fuga

Largo

Allegro assai

György Ligeti

Sonate für Violoncello solo (1947-53)

(1923-2006)

Dialogo

Capriccio

 

 

* * * 

Pause * * *

 

 

Luciano Berio

Sequenza VIII per violino solo (1976)

(1925- 2003)

Zoltán Kodály

Sonate für Violoncello solo op. 8 (1915)

(1882-1967)

Allegro maestoso ma appassionato

Adagio (con grand' espressione)

Allegro molto vivace

_________________________________________________________

 

 

Nina Zedler wurde 1981 in Darmstadt geboren. Sie studierte Violine an den Musikhochschulen in Frankfurt, Lübeck und Luzern bei Walter Forchert und Sebastian Hamann, zur Zeit wieder in Frankfurt in der Klasse von Priya Mitchell. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse bei Shmuel Ashkenasi, Yair Kless, Henry Meyer, Walter Levin, Thomas Kakuska, Eberhard Feltz und dem Artemis- Quartett.
Im Juli 2007 erwarb sie ihr Diplom mit Höchstnote und Auszeichnung und studiert seither in der Solistenklasse.
Sie war Mitglied des Bundesjugendorchesters, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, des European Union Youth Orchestra und des Lucerne Festival Academy Orchestra. Aushilfstätigkeit im Museumsorchester Frankfurt (Frankfurter Opernhausorchester), bei Ensemble Modern und Ensemble Modern Orchestra sowie als stellvertretende Konzertmeisterin beim Kurpfälzischen und beim Bayerischen Kammerorchester.
Als Stipendiatin wurde sie von der Da Ponte-Stiftung und 2004-2005 von der Internationalen Ensemble Modern Akademie gefördert. 2006 gewann sie den ersten Preis beim Pirazzi- Wettbewerb für Streicher.
Als Solistin spielte sie die Violinkonzerte von Max Bruch, Felix Mendelssohn- Bartholdy, Robert Schumann und Ludwig van Beethoven, sowie die Sinfonia Concertante von Mozart und Sarasates Zigeunerweisen. Konzerte, in denen sie als Kammermusikerin auftrat, wurden von NDR, MDR, Deutschlandradio und Klassik Radio Estland live übertragen. 
  
Arthur Hornig wurde 1987 geboren und erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Cello-Unterricht bei Prof. Eldar Issakadse. Von 1994 bis 1998 war er Schüler von Prof. Michael Sanderling, von 1997 bis 2005 war Arthur Hornig Jungstudent an der Universität der Künste in Berlin, ab 2000 in der Klasse von Prof. Matias de Oliveira Pinto.
Seit Oktober 2006 studiert er in der Violoncelloklasse von Prof. Michael Sanderling an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt / Main.
Oft hat Arthur Hornig am Wettbewerb "Jugend Musiziert" teilgenommen und immer 1. Preise errungen,  2003 und 2005 auch den 1. Bundespreis sowie den Sonderpreis für Zeitgenössische Musik.
Im Oktober 2002 erspielte er sich einen Sonderpreis beim Internationalen Cellowettbewerb "Antonio Janigro" in Kroatien. Im März 2003 gewann Arthur Hornig den 1. Preis beim "Deutsche Bahn Musikwettbewerb" Berlin. 2007 wurde er 1. Preisträger beim Pirazzi-Wettbewerb für Streicher, Frankfurt, und ist somit Stipendiat der gleichnamigen Stiftung. Außerdem wird er von der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ gefördert. In selben Jahr gewann er mit dem Streichtrio „Trio Lieto“ den 3. Preis beim Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe sowie den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt. Außerdem wurden sie mit dem Förderpreis der Kamer Percy und Ingeborg John-Stiftung bedacht, welcher eine CD-Aufnahme in 2008 ermöglicht.
Er ist zudem Mitglied im „Trio NeuKlang“, Berlin, welches sich bei verschiedenen Wett-bewerben auszeichnen konnte und regelmäßig im In- und Ausland konzertiert.
Als Solist spielte Arthur Hornig mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland. Konzerttourneen als Solist und Kammermusikpartner führten ihn durch Europa, nach Japan und Brasilien.
Er hat an diversen internationalen Meisterkursen teilgenommen. Außerdem engagiert sich Arthur Hornig besonders bei der Aufführung zeitgenössischer Musik. So wirkte er in den letzten Jahren an über 20 Uraufführungen mit.