26. November 2005, 19.00 Uhr



ENSEMBLE AMPHORA SALZBURG
Eine Reise durch die europäische Barockmusik

* Konzert bei Kerzenschein *

 

Programm

Johann Joseph Fux		Ouverture [Ohne Titel] Grave - Allegro - Grave
(1660-1741)			Aria - Allegro
				Menuet
				Aire la Volage - Allegro
				Marche des Ecurieus - Presto
				L´inegalitè - Lentement - Prestissimo -		
				Lentement - Prestissimo - Lentement
 
Marc-Antoine Charpentier	Suite	Prelude 1
(1634-1704)			Prelude 2
				Sarabande
				Gigue angloise
				Gigue francoise
				Passecaille
Giuseppe Torelli		Weihnachtskonzert  Concerto à quattro in forma di 
(1658-1708)		Pastorale, per il Santo Natale) für zwei Violinen 	
			und Violoncello (Soli), Streichorchester und Basso Continuo
 				Grave - Vivace - Adagio
				Largo - Adagio
				Vivace
 
Antonio Vivaldi 		Violinkonzert "L´inverno" - "Winter" 
(ca. 1675-1741)		op.8 No.4 aus den "Vier Jahreszeiten" 
 				Allegro non molto
				Largo
				Allegro
   
                                **** Pause ****
 
Georg Friedrich Händel	Ouverture zur Oper 'Xerxes' 
(1685-1759)			Largo - Allegro - Adagio
		
Henry Purcell 		Drei Fantasien für Streicher
(1659-1695) 
 
Johann Sebastian Bach 	Violinkonzert a-moll BWV 1041
(1685-1750)			[Ohne Satzbezeichnung]
				Andante
				Allegro assai

Das 2005 gegründete Amphora Ensemble setzt sich zusammen aus Studenten und Absolventen der Universität Mozarteum Salzburg. Die jungen Musiker, unter ihnen Preisträger internationaler Wettbewerbe, verbindet ein besonderes Interesse an der Beschäftigung mit der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts.
 
In Zusammenarbeit mit Hiro Kurosaki (Barockvioline) und Howard Penny (Barockcello), zwei international renommierten Barockspezialisten, haben die Mitglieder des Amphora Ensembles am Mozarteum Salzburg Erfahrungen mit der Interpretation Alter Musik gesammelt.
 
Im heutigen Konzert lädt das Ensemble seine Zuhörer auf eine bunte und erlebnisreiche Reise durch die Barockmusik Englands, Frankreichs, Deutschlands, Österreichs und Italiens ein.
 
 
Lena Neudauer, Violine
 
Lena Neudauer, 1984 in München geboren, fand bereits früh den Weg ins Konzertleben. Sie erhielt mit vier Jahren ihren ersten Violinunterricht bei Helge Thelen und später bei Sonja Korkeala. Seit 1995 war sie Studentin von Prof. Dr. Helmut Zehetmair an der Universität Mozarteum sowie ab 2001 bei dessen Sohn Thomas Zehetmair an der Kunstuniversität Graz. Zur Zeit ist sie Studentin der Meisterklasse bei Prof. Christoph Poppen in München.
 
Beim Internationalen "Leopold-Mozart-Wettbewerb" 1999 in Augsburg gewann sie den 1. Preis, den Publikumspreis, den "Mozart-Preis" und den "Richard-Strauss-Preis". Im September dieses Jahres verlieh ihr die europäische Kulturstiftung "Pro Europa" einen europäischen Kulturförderpreis, außerdem ist sie Förderpreisträgerin der Konzertgesellschaft München
 
Sie spielte mit Orchestern wie den Brandenburger Symphonikern, dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München, den Nürnberger Symphoniker, oder dem Münchener Kammerorchester und arbeitete mit Dirigenten wie Dennis Russel Davies oder Mariss Jansons zusammen.