23. April 2005, 19.00 Uhr


 

Programmänderung:

 

POSAUNE und ORGEL

Oliver Siefert, Posaune

Thomas Strauß, Orgel

   
Programm  
   
Girolamo Frescobaldi
Canzon IV per basso solo
(1583-1643)
 
   
Frigyes Hidas
Fantasia für Posaune
(*1928)
 
   
Johann Sebastian Bach Fantasie g-moll, BWV 542
(1685-1750)  
   
Jean Baptiste Loeillet de Gant Sonate g-moll
(1680-1730) Largo
  Allegro
  Poco Allegro
  Adagio
  Allegro
   
* * *  Pause  * * *
 
   
Wolfgang Amadeus Mozart
Andante F-Dur, KV 616
(1756-1791)
"für eine kleine Walze in eine kleine Walze"
   
Vincent Persichetti Parable für Posaune Solo
(*1952)  
   
Jan Sweelinck "Unter den Linden grüne"
(1562-1621 weltliche Liedvariationen
   
Georg Friedrich Händel
Sonate g-moll
(1685-1759)
Larghetto
 
Allegro
 
Adagio
 
Allegro



Oliver Siefert

 

Oliver Siefert studierte Posaune bei Prof. Branimir Slokar in Trossingen und Bern. Weitere Studien verbinden ihn mit Prof. Lutz Köhler, Berlin und Dr. Edward Tarr, Basel. Er war Mitglied der „Jungen Deutschen Philharmonie“ und gewann 1988 den Deutschen Hochschulwettbewerb sowie 1992 den Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling“.
1991 verpflichtete ihn das Radiosinfonieorchester des Hessischen Rundfunks als 1.Soloposaunisten nach Frankfurt.
Neben zahlreichen Solokonzerten und CD–Einspielungen als Mitglied des hr–brass Ensembles (Blechbläser des RSO Frankfurt), ist Oliver Siefert Gründungsmitglied des Datura–Posaunenquartetts.
1993 gewann er mit diesem Quartett den Jan Koetsier–Preis. Es folgten Urauf-führungen von Wolfgang Rihm, Heinz Holliger, Uros Rojko u.a.
Seit 1997 gibt Oliver Siefert Duokonzerte mit der Harfenistin Maria Stange. Für diese außergewöhnliche Besetzung wurden schon mehrere Stücke geschrieben und 2000 erschien bei „Ars Musici“ die erste CD. Seit 1999 ist Oliver Siefert Leiter der Posaunenklasse an der Musikhochschule in Basel. Zum Oktober 2003 wurde Oliver Siefert als Professor für das Fach Posaune an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main berufen.
 


Thomas Strauß

Thomas Strauß, Jahrgang 1965, studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg bei Hans Musch, Robert Hill und Hans-Michael Beuerle. Thomas Strauß war mehrfach Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und bei Hochschulwettbewerben 1990 und 1991 im Fach Orgel. Seit 1993 ist er hauptamtlicher Kantor in Oppenau. Im selben Jahr gründete er das Kammermusikensemble „Bach Consortium Thomas Strauß“ und 1995 den Bach-Chor Ortenau. Konzertreisen führten ihn mit dem Bach-Chor Ortenau 1998 und 2002 auch in die USA. 2002 wurde ihm die „Conservatory Medal of Excellence“ der Shenandoah University of Winchester verliehen. 2003 übernahm er die Leitung des Kammerchores Oberkirch. Als künstlerischer Leiter  initiierte er 1997 in Oppenau die „Festwoche klassischer Musik“ mit Wolfgang Schäuble als Schirmherr.
Häufig konzertiert Thomas Strauß mit dem Solotrompeter des Radio-Sinfonie-Orchesters Stuttgart Wolfgang Bauer, u.a. ist er Cembalist im „Wolfgang Bauer Consort“.
Thomas Strauß konzertiert regelmäßig als Solist und Kammermusiker und folgte neben seinen Engagements in Deutschland Einladungen zu Orgel- und Cembalokonzerten nach Frankreich, Norwegen, Italien, Sardinien, in die Schweiz, Brasilien, in die USA und nach Hawaii.