29. Januar 2005, 19.00 Uhr


 

FOURVOCAL

 

 

Werke von Palestrina, Rheinberger, Silcher, Janácek u. a.


Georg Poplutz, Tenor

Johannes Weiß, Tenor, Orgel

Sebastian Kitzinger, Bariton

Kai Florian Bischoff, Bass

Programm

 

„Wer nur den lieben Gott           Georg Neumark (1621 – 1681)
lässt walten”                              Satz: Gustav Schreck (1849 - 1918)
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„Cantate Domino“                     Giovanni Croce (1557 – 1609)
 
„Adoramus te”                          Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525 – 1594)
 
„Christus factus est“                   Giovanni Pierluigi da Palestrina
 
„O bone Jesu“                           Marc Antonio Ingegneri (1536 - 1592)
 
„O sacrum convivium“                Lodovico Viadana (um 1560 – 1627)
 
„Confitemini Domino“                 Thomas Selle (1599 – 1663)

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canzon ariosa – für Orgel Andrea Gabrieli (um 1533 – 1585)
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Kleine Geistliche Konzerte Heinrich Schütz (1585 – 1672)
 
„Ich beuge meine Knie“ – SWV 319 – für 2 Bässe und Basso continuo
 
„O süßer, o freundlicher“ – SWV 285 – für Tenor und Basso continuo
 
„Fürchte Dich nicht“ – SWV 296 – für 2 Bässe und Basso continuo

 

 * * * Pause * * *

„Ave Maria“                                Josef Gabriel Rheinberger
(1839 – 1901)
 

„Salve Regina“                             Franz Schubert (1797 – 1828)
 

„Veni sancte spiritus”                    Leoš Janácek (1854 – 1928)
 

„Beati mortui“ – op. 115, Nr. 1    Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
 
„Sanctus”                                     Friedrich Silcher (1789 – 1860)

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„I’ve Got a Feeling“                     Lorenz Maierhofer

 
„I’ve Got Peace Like a River“     Gospel, USA
                                                  Arr.: Lorenz Maierhofer
 
„Let My Light Shine Bright“        Trad. Spiritual, USA
                                                  Arr.: Lorenz Maierhofer
 
„Now The Day Is Over“             Trad. Spiritual
                                                  Arr.: Klaus-G. Werner

 

FourVocal
Im Mai 2003 haben sich die vier Sänger der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zusammengefunden, um im Rahmen der Hochschulreihe "Musik für den Frieden" mit ihren Fertigkeiten auf den Krieg und die folgenden Auseinandersetzungen im Irak zur reagieren und Stellung zu nehmen. Eine überragende Resonanz legte den jungen Künstlern nahe, in dieser Formation künstlerisch weiterzuarbeiten. Es folgten mehrere Konzertanfragen und so traten die Herren erstmals am 10. Oktober im Rahmen des KLANGKÖRPER MUSEUM 1822-Wandelkonzertes im STÄDEL auf. Als Ensemble FourVocal sind sie seit November ´03 Stipendiaten des Live Music Now Frankfurt am Main e.V. Das Programm des Quartettes überspannt die Epochen der Renaissance, des Barock und der Romantik bis in das 20. Jahrhundert. Es sind aber v.a. die Arrangements traditioneller Barbershop-Songs, bekannter Melodien aus Operetten und Filmen der 30er und 40er Jahre sowie Evergreens der Popmusik, die das Publikum mitreißen.

Georg Poplutz
Der aus dem Sauerland stammende Tenor Georg Poplutz studiert, nach abgeschlossenem Schulmusikstudium in Münster und Dortmund, seit 2002 Konzertgesang bei Prof. Berthold Possemeyer an der HfMDK Frankfurt. Meisterkurse u.a. bei Christoph Prégardien ergänzten seine Ausbildung. Engagements im Lied- und Oratorienfach führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands. Darüberhinaus wirkte er bei Rundfunkaufnahmen mit Alter Musik und in Opernproduktionen mit (u.a. Acis in Händels "Acis und Galatea") und war im Sommer 2004 am Gießener Stadttheater in "L´Incoronazione di Poppea" zu sehen. Seit 2004 ist er auch als Solist in die Menuhin-Stiftung "LiveMusicNow" aufgenommen.

Johannes Weiß
Der in Niederbayern geborene Tenor Johannes Weiß studierte bereits Schulmusik, Cembalo und Viola da Gamba in Würzburg und München, ist Mitglied verschiedener Instumental- und Vokalensembles und ist Preisträger verschiedener Kammermusikwettbewerbe für Alte Musik. Zur Zeit studiert er in der Gesangsklasse von Prof. Hedwig Faßbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. 2005 wird er als "Hans Scholl" in U. Zimmermanns "Weiße Rose" (1989) und als "Don Ottavio" in W.A. Mozarts "Don Giovanni" zu sehen sein. Als Mitglied des Freien Landestheaters Bayern ist der versierte Sänger darüber hinaus in Konzerten mit verschiedenen Orchestern, Kammermusikformationen und Vokalensembles im In- und Ausland vertreten.

Sebastian Kitzinger
Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt der 1980 in London geborene Bariton Sebastian Kitzinger mit 8 Jahren bei den Aurelius-Sängerknaben Calw. Im Jahr 2000 begann er sein Gesangsstudium bei Prof. KS Csilla Zentai an der Folkwang-Hochschule Essen, außerdem erhielt er Unterricht bei Jagna Sokorska-Kwika. Seit 2003 studiert er bei Prof. Berthold Possemeyer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wo er auch an einem Meisterkurs bei Christoph Prégardien teilnahm. Solistisch sammelte er schon früh Erfahrung als einer der drei Knaben in Mozarts "Zauberflöte" am Nationaltheater Mannheim. Engagements in verschiedenen oratorischen Werken, wie z.B. Bachs Weihnachts-Oratorium und Kreuzstab-Kantate, Weihnachts-Oratorium von Saint-Saens, Händels Messias oder das Te Deum von Charpentier führten ihn bereits in verschiedene Teile Deutschlands. Des Weiteren sang er 2001 bei der Inszenierung des "L'Orfeo" von Monteverdi an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf im Madrigal-Ensemble. In der Spielzeit 2004/05 wirkt er im Ensemble und als Solist in der Produktion "Purcells Traum von König Artus" am Staatstheater Wiesbaden.

Kai Florian Bischoff
Für den in Görlitz geborenen Kai Florian Bischoff begann die musikalische Laufbahn im Dresdner Kreuzchor und absolvierte sein erstes Gesangstudium an der Hochschule für Musik in Dresden bei Kammersängerin Elisabeth Wilke. Zur Zeit ist er in Frankfurt am Main sowohl in der Abteilung der Alten Musik sowie der des Musiktheaters eingeschrieben und studiert dort bei Prof. Karl Markus. Seit dem Beginn seiner Ausbildung zeugen Liederabende und vor allem Konzerte im kirchenmusikalischen Bereich von einer intensiven Beschäftigung mit der Musik des Barock, der Romantik und des 20. Jahrhunderts. Dieses Interesse fundiert der junge Sänger durch Meisterkurse bei Krisztina Laki, Marjana Lipovsek, Alfred Burgstaller, Wolf-Matthias Friedrich, Jürgen Glauß, Peter Kooji oder Christoph Prégardien. Eine besondere Verbundenheit zur Chormusik aller Epochen widerspiegelt sich in zahlreichen Projekten dem Ensemble "Alte Musik Dresden", der Rheinischen Kantorei, dem Ensemble vocal modern oder im Chor des Bayerischen Rundfunks.