04. Dezember 2004, 19.00 Uhr


DUO FRANCO-ALLEMAND

Programmänderung:
Sonaten von Mozart (KV 379), Poulenc und Beethoven

Nina Reddig, Violine
Catherine Klipfel, Klavier

* Konzert bei Kerzenschein *

 

 

Programm

 

Wolfgang Amadeus Mozart     Sonate für Klavier und Violine,
(1756-1791)                               G-Dur KV 379
                                                Adagio
                                                Allegro
                                                Thema – 5 Variationen – Thema
 
 
Francis Poulenc                      Sonate pour violon et piano
(1899-1963)                               Allegro con fuoco
                                                Intermezzo
                                                Presto tragico
 
 * * *  Pause  * * *
 
 Ludwig van Beethoven         Sonate für Violine und Klavier,
(1770-1827)                              A-Dur
                                               „Kreutzersonate“,op.47
                                               Adagio sostenuto
                                               Allegro
                                               Andante con variazioni
                                               Presto



Nina Reddig, Violine

Die 1979 in Altena geborene Geigerin Nina Reddig macht in den letzten Jahren mit ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam.

Nina Reddig wird mit 15 Jahren als Jungstudentin der Folkwang- Hochschule Essen in die Klasse von Vesselin Paraschkevov aufgenommen. Zur Zeit studiert sie dort im Studiengang „Künstlerische Ausbildung“ und ergänzt ihre Studien seit Oktober 2003 bei Jean- Jaques Kantorow in Paris. Im Jahr 2002/03 wird sie regelmäßig als Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Aachen engagiert. Nach einem erfolgreichen Probespiel Ende Juni 2004 wird das Chamber Orchestra of Europe (Artistic Adviser Claudio Abbado) Nina Reddig projektweise als Konzertmeisterin einladen.

Die mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ gewinnt im Jahr 2001 erste Preise beim Folkwang- Hochschulwettbewerb und beim Lions- Club Musikwettbewerb Westfalen/Ruhr. Im Oktober 2003 erhält Nina Reddig den ersten Preis des Internationalen Violinwettbewerbes „I. Petrela“ in Albanien.

Die Märkische Kulturkonferenz begründet die Auszeichnung der Geigerin als Stipendiatin im Jahr 2001 mit „hoher Musikalität, konzentrierter Hingabe an das Werk und starkem Ausdruckswillen“. Von der Werner Richard- Dr. Carl Dörken- Stiftung wird sie ebenfalls im Jahr 2001 in das Solisten- Förderprogramm „Meister von Morgen“ aufgenommen. Seit 2002 wird sie von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Professionelle Quartettarbeit mit Mentoren wie Katrin Rabus, Henry Meyer und Vladimir Mendelssohn ziehen Auftritte im europäischen Ausland nach sich, unterstützt sowohl durch den Deutschen Musikrat als auch den Deutschen Tonkünstlerverband. Durch Meisterkurse bei Herman Krebbers, Liana Issakadze, Michèle Auclair, Igor Oistrakh erhält Nina Reddig immer wieder wichtige musikalische Anregungen und Inspirationen.

Mit Soloauftritten und im „Duo franco- allemand“ mit der Pianistin Catherine Klipfel konzertiert sie bei dem Festival „Jeunes talents“/Metz, dem Internationalen Musikfestival Dietzenbach und dem Klassik Festival Ruhr.

Nina Reddig überzeugt als Solistin mit der Radiophilharmonie Tirana, dem Westpfälzischen Kammerorchester und im Februar 2004 mit dem Hochschulorchester der Folkwang- Hochschule Essen. Ihre Konzerte werden für Radio Bremen, das polnische Fernsehen, sowie Rundfunk und Fernsehen in Albanien aufgezeichnet.


Catherine Klipfel, Klavier

Catherine Klipfel wird 1978 in Strasbourg, Frankreich, geboren, studiert bis 1995 am Conservatoire National de Région de Metz bei Mireille Krier und wird dort bereits mit der medaille d`or ausgezeichnet.

Die Pianistin ist Preisträgerin des internationalen „Pantcho Vladigérov- Wettbewerbs in Bulgarien und erhält außerdem den Folkwang- Sonderpreis für junge Pianisten. Als Gewinnerin einer hochschulinternen Ausscheidung ist sie Solistin in Liszts` zweitem Klavierkonzert beim Jubiläumskonzert der Stadt Essen.

Im Jahr 1997 beginnt Catherine Klipfel ihr Studium an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Catherine Vickers und wird ein Jahr später in die Klasse von Prof. Boris Bloch aufgenommen. Die Abschlussprüfung des Studiengangs „Künstlerische Ausbildung“ besteht sie mit Auszeichnung und bereitet sich derzeit auf ihr Konzertexamen bei Prof. Michael Keller an der Musikhochschule Detmold/Abt. Münster vor.

Seit 2003 ist sie Stipendiatin des Solistenförderprogramms „Meister von Morgen“ der Werner Richard- Dr. Carl Dörken- Stiftung und wird von der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ gefördert. Wichtige musikalische und pianistische Impulse erhält sie bei Meisterkursen von Karl-Heinz Kämmerling, Dmitri Bashkirov und Lev Naoumov.

Als Solistin und Kammermusikpartnerin verschiedener Besetzungen wird Catherine Klipfel zum Klavierfestival Ruhr, dem Festival „Jeunes Talents“ der Stadt Metz und dem Internationalen Berliozkongress eingeladen. Ihre Konzerte führen sie neben Frankreich und Bulgarien auch nach Russland und in den Libanon.

Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Geigerin Nina Reddig im „Duo franco- allemand“ mündet in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland.

Für Konzerte in Nordrhein- Westfalen besteht im Rahmen des Solistenförderprogramms „Meister von Morgen“ die Möglichkeit zur Übernahme des Honorars durch die Werner Richard –Dr. Carl Dörken- Stiftung.


DUO FRANCO-ALLEMAND

„Künstlerinnen in idealer Partnerschaft“, so titelten die Ruhr- Nachrichten in der Kritik des ersten gemeinsamen Konzertes von Nina Reddig und Catherine Klipfel als „Duo franco- allemand“ im März 2003. Das Abschlusskonzert im Rahmen des Festivals „Jeune Talents“/Metz und mehrere Konzerte in Deutschland sind weitere Stationen der beiden Musikerinnen im Jahr 2003.

Der unterschiedliche kulturelle Hintergrund des „Duo franco- allemand“ führt zu einer intensiven und sensiblen Auseinandersetzung mit den ästhetischen Vorstellungen des Anderen. Durch diese musikalische Horizonterweiterung profitieren Interpretation und Zusammenspiel des Duos in besonderer Weise.

Im Herbst 2004 soll ihre vielversprechende Arbeit im Rahmen eines Kammermusik- Studiums am Conservatoire national supérieur de Paris vertieft werden.